| Friedrich August III. (Sachsen) (1865-1932) | Link zur Wikipedia |
Friedrich August, geboren am 25. Mai in Dresden als viertes Kind des Hauses Wettin-Kursachsen, stieg im Jahr 1904 zum König von Sachsen auf. Er repräsentierte die letzte Linie der albertinischen Herrscher vor dem Zusammenbruch des Monarchismus während der Revolution.
Seine Regentschaft war durch eine starke militärische Prägung gekennzeichnet. Der Prinz verließ nach seinem Studium das Palais und nahm den Kommandoweg im sächsischen Heer wahr, ohne jedoch im Ersten Weltkrieg den Oberbefehl zu übernehmen. Stattdessen beschränkte er sich auf diplomatische Aufgaben während des Krieges bis zur Abdankung am 13. November 1918.
In der Zeit seiner Herrschaft erschien sein Porträt zahlreich auf silbernen Markstücken und Bronzescheidemünzen des Königreiches Sachsen im deutschen Reichswährungsgebiet. Diese Prägungen entstanden primär zu Lebzeiten, da er bis zum Ende der Monarchie regierte.
Für den historischen Betrachter bieten diese Geldstücke einen direkten Blick in eine Epoche der Umbrüche. Die Münzen selbst erzählen von einer Zeit des kaiserlichen Einheitsgedankens bis hin zur Weimarer Demokratiereform im Reichsgesetz. Sie verbinden somit die persönliche Biografie mit dem staatlichen Währungswesen.