Willkommen

2 Gulden Königreich Bayern (1806 - 1918) Silber Maximilian II. Jo ...

1855, Bayern, Maximilian II., 2 Gulden Silbermünze „Restaurierung der Mariensäule“.
Prägejahr: 1855 Prägeort: München Referenz: KM-848. Nennwert: Doppelgulden (2 Gulden) - Restaurierung der Mariensäule in München Material: Silber (.900) Gewicht: 21,16 g Durchmesser: 36 mm
Vorderseite: Nackte Büste von Maximilian II. von Bayern rechts. Legende: MAXIMILIAN II. KÖNIG V. BAYERN Text: C.VOIGT (Name des Graveurs) Rückseite: Statue der Mariensäule, Spaltungslegende (PATRO-NA/ABA-RIAE). Legende: ZUR ERINNERUNG AN DIE WIEDERHERSTELLUNG DER MARIENSÄULE IN MÜNCHEN 1855 Übersetzung: „Zum Gedenken an die Restaurierung der Mariensäule in München, 1855“
Die Mariensäule ist eine Mariensäule auf dem Marienplatz in München. Sie wurde 1638 zur Feier des Endes der schwedischen Besatzung während des Dreißigjährigen Krieges errichtet und wird von einer goldenen Statue der Jungfrau Maria gekrönt, die als Himmelskönigin auf einer Mondsichel steht und 1590 geschaffen wurde. Die Figur befand sich ursprünglich in der Frauenkirche. Die Mariensäule in München war die erste Säule dieser Art nördlich der Alpen und inspirierte den Bau weiterer Mariensäulen in diesem Teil Europas.
Maximilian II. von Bayern (28. November 1811 – 10. März 1864) war von 1848 bis 1864 König von Bayern. Er war Sohn von Ludwig I. von Bayern und Therese von Sachsen-Hildburghausen.
Nach seinem Studium in Göttingen und Berlin und Reisen durch Deutschland, Italien und Griechenland wurde er von seinem Vater in den Staatsrat eingeführt (1836). Von Anfang an zeigte er eine fleißige Veranlagung und erklärte einmal, dass er Professor geworden wäre, wenn er nicht in einer königlichen Wiege geboren worden wäre. Als Kronprinz versammelte er im Schloss Hohenschwangau bei Füssen, das er mit ausgezeichnetem Geschmack wiederaufbauen ließ, eine enge Gesellschaft von Künstlern und Gelehrten um sich und widmete seine Zeit wissenschaftlichen und historischen Studien.
Als Ludwig I. durch seine Abdankung (20. März 1848) plötzlich auf den Thron kam, versprach seine Ministerwahl eine liberale Regierung. Obwohl seine Regierung ab 1850 in Richtung Absolutismus tendierte, weigerte er sich, zum Werkzeug der klerikalen Reaktion zu werden, und zog sich sogar die scharfe Kritik der Ultramontaner zu, indem er eine Reihe berühmter Gelehrter und Wissenschaftler (z. B. Geibel, Liebig und Sybel) ungeachtet ihrer religiösen Ansichten nach München einlud. Schließlich entließ er 1859 das reaktionäre Ministerium des Barons Karl Ludwig von der Pfordten und kam dem Wunsch seines Volkes nach einer gemäßigten konstitutionellen Regierung nach.
Maximilian II. reagierte auch auf die Forderungen des Volkes nach einem vereinten deutschen Staat, indem er an der Frankfurter Versammlung teilnahm, die einen solchen Staat schaffen sollte. Der Verlauf der Revolution gab ihm jedoch Anlass zum Nachdenken. 1849 wurde ein Aufstand in der bayerischen Pfalz mit Unterstützung preußischer Streitkräfte niedergeschlagen. Der König widersetzte sich energisch den unionistischen Plänen des Frankfurter Parlaments, weigerte sich, die von ihm ausgearbeitete Reichsverfassung anzuerkennen und unterstützte Österreich bei der Wiederherstellung des Bundestages und der Durchführung der Bundesexekution in Hessen und Holstein. Nach dem Scheitern der Frankfurter Versammlung debattierten Preußen und Österreich weiterhin darüber, welche Monarchie das angeborene Recht hatte, Deutschland zu regieren. Der Streit zwischen Österreich und dem Kurfürsten von Hessen-Kassel (oder Hessen-Kassel) wurde von Österreich und seinen Verbündeten (einschließlich Bayern) genutzt, um die Isolierung Preußens in deutschen politischen Angelegenheiten voranzutreiben. Diese diplomatische Beleidigung hätte beinahe zum Krieg geführt, als Österreich, Bayern und andere Verbündete 1850 Truppen durch Bayern nach Hessen-Kassel verlegten. Die preußische Armee gab jedoch nach und akzeptierte das Prinzip der Doppelführung. Dieses Ereignis wurde als Punktierung von Olmütz bekannt, aber auch als „Demütigung von Olmütz“ durch Preußen. Dieses Ereignis festigte das Bündnis des bayerischen Königreichs mit Österreich gegen Preußen.
Maximilian ließ sich in seiner Deutschlandpolitik von dem Wunsch leiten, die Einheit der Fürsten aufrechtzuerhalten, und hoffte, dies im Gegensatz zur gefährlichen Rivalität zwischen Österreich und Preußen durch die Gründung eines Bundes der „Mittel-“ und Kleinstaaten – der sogenannten Trias – zu erreichen. 1863 erkannte er jedoch, dass er einen besseren Weg sah, und unterstützte das von Österreich auf dem Fürstentag in Frankfurt vorgeschlagene Reformprojekt. Versuche Preußens, den lockeren und ungeführten Deutschen Bund neu zu organisieren, wurden von Bayern und Österreich abgelehnt, als diese 1863 in Frankfurt an ihren eigenen Gesprächen mit Österreich und anderen Verbündeten teilnahmen, ohne dass Preußen und seine Verbündeten anwesend waren. Das Scheitern dieses Vorschlags und die Haltung Österreichs gegenüber dem Bund und in der Schleswig-Holstein-Frage desillusionierten ihn; doch bevor er sich mit der neuen Situation befassen konnte, die durch den Ausbruch des Krieges mit Dänemark entstanden war, starb er plötzlich am 10. März 1864 in München. Er ist in der Theatinerkirche in München begraben.

Mehr...

 

106  Münzen in der Gruppe
Alle Münzen in dieser Gruppe ansehen
2 3 4

(3205 X 1590 Pixel, Dateigröße: ~801K)
Beigetragen von: anonymous  2025-04-12
BAVARIA 2 Gulden 1855 - Silver 0.900 - Restoration of Madonna Column - 3905

(2521 X 1440 Pixel, Dateigröße: ~507K)
Beigetragen von: anonymous  2024-07-28
GERMANY 1855 2 GULDEN MAXIMILIAN MADONNA COLUMN SILVER WORLD COIN BAVARIA

(1605 X 600 Pixel, Dateigröße: ~201K)
Beigetragen von: anonymous  2016-04-13
GERMANY-BAVARIA 1855 2 Gulden Madonna Column Silver XF

(900 X 453 Pixel, Dateigröße: ~110K)
Beigetragen von: anonymous  2016-06-24
Bayern, Maximilian II. Joseph Doppelgulden 1855. Mariensäule. Jaeger 84, Thun 97, AKS 168, Kahnt 118. Vorzüglich +

(900 X 454 Pixel, Dateigröße: ~107K)
Beigetragen von: anonymous  2016-06-24
Bayern, Maximilian II. Joseph Doppelgulden 1855. Mariensäule. Jaeger 84, Thun 97, AKS 168, Kahnt 118, KM 465. Vorzüglich - Stempelglanz

(900 X 454 Pixel, Dateigröße: ~130K)
Beigetragen von: anonymous  2015-11-18
Bayern, Maximilian II. Joseph Doppelgulden 1855. Mariensäule. Jaeger 84, Thun 97, AKS 168. Min. Randfehler, kl. Kratzer, vorzüglich - Stempelglanz
BREMEN (German State) 5 Pfennig ND - Aluminum - XF - 3484
Verkauft für: $6.0
BREMEN (German State) 5 Pfennig ND - Aluminum - XF - 3484
BREMEN (German State) 12 Grote (1/6 Thaler) 1667 - Silver - 3472
Verkauft für: $36.0
BREMEN (German State) 12 Grote (1/6 Thaler) 1667 - Silver - 3472
BREMEN (German State) 12 Grote (1/6 Thaler) 1654 - Silver - 3470
Verkauft für: $37.0
BREMEN (German State) 12 Grote (1/6 Thaler) 1654 - Silver - 3470
Sie sind vielleicht an folgenden Münzen interessiert
10 Mark Königreich Bayern (1806 - 1918) Gold Ludwig II. (Bayern)(1845 – 1886)
10 Mark Königreich Bayern (1806 - 1918) ...
Diese Gruppe hat   64 Münzen / 63 Preise
2 Thaler States of Germany Silber
2 Thaler States of Germany Silber
Diese Gruppe hat   28 Münzen / 27 Preise
1 Gulden Gdansk (1920-1939) Silber
1 Gulden Gdansk (1920-1939) Silber
Diese Gruppe hat   36 Münzen / 32 Preise
2026-09-14 - Neue Münze wurde hinzugefügt zu 1 Tetradrachm Antikes Griechenland (1100BC-330) Silber


    1 Tetradrachm Antikes Griechenland (1100BC-330) Silber
Diese Gruppe hat    14 Münzen / 10 Preise



Ionia Ephesus Silver AR Tetradrachm Bee Stag Coin 300 BC - Certified NGC Fine
2026-09-15 - Historische Münzpreise
1 Gulden Königreich der Niederlande (1815 - ) Silb ...
Münzpreise aus öffentlichen Quellen
Details
Das könnte Sie auch interessieren:
Die Anführer der Reiche
Römische Kaiserzeit (27BC-395)
Dynastie-Baum und Münzen
House of Stuart
Prüfe dein Wissen!
Münzrätsel
Münzrätsel
Münzpreise
Münzpreise
Hilf Lucky Coin, Münzen zu klassifizieren! Zeigen beide Bilder dieselbe Münze?
|
About the project  |  Terms of Service  |  Privacy Policy  |  Your Privacy Choices