| John Paul II (1920 - 2005) | Link zur Wikipedia |
Karol Józef Wojtyła wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice bei Krakau geboren, bevor er im Jahr 1978 zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt wurde.
Ihm wird eine maßgebliche Rolle zugeschrieben und seine Amtszeit als Papst endete nach über zweiundzwanzig Jahren anlässlich seines Todes am 2. April 2005 im Vatikanstadt gelegen in Rom.
Nicht wie weltlichen Herrschern erschienen Münzen mit dem Porträt des Papstes in der normalen Umlaufwährung, sondern primär als Gedenkmünzen durch den Heiligen Stuhl oder Partnerstaaten. Dies geschah unter besonderen Umständen nach seinem Tod 2005.
Für Sammler sind diese Stücke besonders interessant, weil sie die historische Bedeutung eines Mannes bewahren der für viele Polen ein Symbol der Freiheit war und zur Aussöhnung mit Deutschland beitrug. Solche Münzen dienen oft als pädagogisches Werkzeug in Museen um die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg darzustellen und zu erklären wie sich Europa veränderte unter seinem Einfluss.
Solche Münzstücke verbinden Kunstgeschichte mit Numismatik auf einzigartige Weise und ermöglichen es Interessierten eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Zeit des Kalten Krieges. Der Sammler findet hier das Bild eines Mannes, welcher durch seinen Pontifikat die Geschichte Europas neu schrieb.
Historisch bedeutsam ist zudem dass er als erster Nicht-Italiener seit 1522 den Thron bestieg und diese Tatsache wird oft in der Gestaltung von speziellen Erinnerungsobjekten hervorgehoben. Sammler schätzen den pädagogischen Wert, dass man durch das Halten eines Münzstücks die Geschichte der Freiheit erleben kann.
Insgesamt bieten diese historischen Stücke eine Brücke zwischen Theologie, Politik und numismatischer Kultur der Gegenwart welche man in anderen Sammlungen nicht findet. Der historische Hintergrund erklärt warum die Person so wichtig war auf Münzen dargestellt wurde da seine politische Rolle entscheidend für Osteuropa nach 1980er Jahren war.