| Ernst I. (Sachsen-Altenburg) (1826 - 1908) | Link zur Wikipedia |
Ernst I. stand als regierender Herrscher für fünfundsiebzig Jahre zwischen den Jahren 1853 bis zu seinem Tode im Jahr 1908 an der Spitze des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Seine Regierungszeit fiel in eine Phase der entscheidenden Neuordnung Deutschlands, geprägt durch die Einigungskriege und den Weg zur Reichsgründung. Als enger Freund Wilhelms I., Friederich III. sowie Wilhelm II. pflegte er gute Beziehungen zu den führenden Mächten des Deutschen Kaiserreichs.
Ernst gilt als ein modernisierender Herrscher, der das Herzogtum nicht nur politisch stabilisierte, sondern auch industrialisieren ließ und die Staatsverwaltung reformierte. Sein Interesse für das Militär führte zu einer engen Verflechtung mit Preußen, was sich in seinen Truppenteilen spiegelte.
Die Porträts dieses Fürsten finden auf den Wappen- und Reichsmünzen jener Ära wieder. Da das Herzogtum als Souveränität innerhalb des Norddeutschen Bundes und später im Deutschen Kaiserreich handelte, erschienen seine Titulaturen auf der umlaufenden Goldmünzprägung.
Münzsammlern sind diese Stücke besonders anspruchsvoll wegen: