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Mehmed V.
20 Kurush Osmanisches Reich (1299-1923) Silber Mehmed V.
20 Kurush Osmanisches Reich (1299-1923) ...
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Mehmed V. Reşad Lebensdaten (2. November 1844 – 3. Juli 1918) in Klammern: Geschichte und Münzprägung

Dieses Geschichtsprofil führt Sie zu dem Osmanischen Sultan, der seine Regentschaft im Sturm des Ersten Weltkriegs antreten musste. Geboren am 2. November 1844 als Sohn von Sultan Abdülmecid I., lebte Mehmed V. lange Zeit zurückgezogen und galt unter seinem Bruder Abdülhamid II. faktisch einem politisches Gefängnis ferngehalten. Seine Thronbesteigung im April 1909 war eine politische Notwendigkeit der Jungtürken, die einen monarchischen Staat ohne reale Machtübertragung schaffen wollten.

Mehmed V., später auch als Mohammed V. bekannt, steuert das Osmanische Reich durch einige seiner schwersten geopolitischen Krisen bis zu seinem Tod 1918. Er regierte genau jener Phase, in der sich die Dynastie vom „kranken Mann am Bosporus" zum Verliererstatus wandelte und formell an Deutschland gebunden war, bevor das Territorium zersplitterte.

Bildnisse auf Münzen und Staatsschuld

Zur Zeit der Herrschaft von Mehmed V. prägten das Osmanische Reich weiterhin Gold-und Silbermünzen zur Stabilisierung des Handels im Kontext internationaler Bündnispolitik. Obwohl die traditionelle osmanische Zehnflorin meist kalligrafisch gestaltete war, änderte sich unter seinen Nachfolger zunehmend das Design.

  • Geldwesen und Prägung: Die Münzen trugen als Legitimation des Sultans oft den Namen oder Emblem der Dynastie. Während Mehmed V. die Herrschaft innehatte, wurden keine klassischen Porträts auf Standardmünzen wie bei seinen Vorgängern häufiger.
  • Titel und Würden: Spätere Prägungen verbanden sich mit dem Rang eines Generalfeldmarschall im Deutschen Reich sowie Österreich-Ungarn. Dies zeigt den Einfluss politischer Allianzen auf die Geldwährung.
  • Einnahmen der Herrscher: Das Münzamt nutzte diese Zeit zur Sammlung von Legitimationsmitteln, besonders nach dem Ende des Krieges und in der Übergangsphase zum Kalifatssystem.

Versammlungswert für Sammler heute

Münzsammler begegnen bei diesen Stücken einer historischen Besonderheit. Die Münzen aus dieser Epoche dokumentieren den Übergang vom klassischen osmanischen Islam zum modernen Staat unter deutschem Einfluss.

  • Zeitliches Zeitalter: Das Ende eines Reiches findet sich in der Form jedes Stückes wieder, was sie historisch wertvoll macht für Numismatik-Interesse. Die seltenen Exponente aus dem Jahr 1909 gelten als Beleg des Abschlusses einer Ära.
  • Künstlerische Gestaltung: Viele Sammler suchen nach Proben der letzten osmanischen Goldmünzen vor den Republikgründung, die hier oft ihre letzte Ausprägung fanden und für das Verständnis dieser Epoche entscheidend sind. Die Verbindung zu europäischen Militärrängen unterstreicht diesen internationalen Kontext.

Mehmed V., auch wenn er seinen Untergang des Reiches nicht sah, hinterließ ein Vermächtnis an Geldstücken und Erinnerungen, die heute als Zeugnisse dieser letzten Regentschafts-Ära verstanden werden. Die Untersuchung seiner Zeit hilft zu verstehen, wie eine Großmacht in ihrer Auflösung endete.

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EGYPT 10 Qirsh AH 1327 / 3 (1911) H - Silver 0.833 - Mehmed V. - VF - 1956 *
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EGYPT 5 Qirsh AH 1327 / 4 (1912) H - Silver 0.833 - Mehmed V. - VF - 1950 *
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