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Valentinian III (419-455)
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Valentinian III. (* 2. Juli 419; † 16. März 455): Geschichte und Münzprägung

Flavius Placid(i)us Valentinianus verkörperte im späten Weströmischen Reich das schmerzhafte Übergangszeitalter zwischen klassischer Antike und barbarischem Mittelalter. Geboren 419 in Ravenna, bestieg er nach dem Tod seines Vaters den Thron als sechsjähriger Knabe unter der Regentschaft seiner Mutter Galla Placidia. Sein Leben lang war Kaiser Valentinian III. ein Symbol für die Schwäche der zentralen Macht und das Überleben des Staates durch taktische Genialität angedeuterter Militärführer, vor allem Flavius Aëtius.

Münzliche Dokumentation einer turbulenten Epoche

Zu Zeiten Valentinians waren die Münzanstalten in Rom und Ravenna eng mit der politischen Stabilität verbunden. Während seiner Minderjährigkeit erschienen Porträts oft unter Aufsicht, später aber trug er selbst den Titel Augustus auf Silberdenaren und Goldsolidi. Die Prägung reflektierte sowohl seine Ehefrau Licinia Eudoxia als auch die Verbindung zum Oströmischen Reich.

  • Münzen aus seiner Zeit wurden primär zur Sicherung des kaiserlichen Bildes herausgegeben, wenn der Kaiser selbst nicht mehr aktiv war oder nur in Abwesenheit regierte. Viele Solidi und Silbernachbildungen zeigen vereinfachte Porträts im Vergleich zu früheren Zeiten.

Numerische Daten wie die Regierungszeit bis 455 helfen Sammlern bei der Einordnung, da Münzen aus dem späten Westen oft mit späteren Herrschern kollidieren. Die letzte Prägephase markiert das Ende römischer Souveränität vor den Vandalenkriegen in Afrika.

Vorzüge für die Sammlung

Für Numismatiker von Belang sind Münzen dieser Ära aufgrund ihrer historischen Einzigartigkeit. Sie dokumentieren die letzten Tage der klassischen römischen Ordnung auf Metall.

  • Seltene Belege zeigen den Einfluss Aëtius' und dessen Rolle als Machthintergrund des Thronhalters, was für politische Studien wertvoll ist.
  • Die Kunstformen spiegeln einen Wandel hin zu pragmatischeren Darstellungen wider, verbunden mit dem Niedergang der Wirtschaftskraft Roms durch Völkerwanderungskriege. Dies macht sie historisch einzigartig in jeder Sammlung von Spätantike-Münzen.

Sammler schätzen diese Stücke besonders wegen ihrer Fähigkeit, die Endzeit des Reiches auf einem kleinen Metallstück zu erzählen. Das Verständnis dieser Zeit erlaubt es dem Historiker auch ohne Textquellen den Verlauf der Machtkämpfe nachzuvollziehen.

 
 
  
 

 
 1463, Bologna (City), Giovanni II Bentivoglio. Broad Silver Grossone Coin. VF+ 
  
  Denomination: Grossone Mint Place: Bologna (City)  Mint Period: 1463-1506 AD Condition: Dark depo ...
Verkauft für: $69.0
1463, Bologna (City), Giovanni II Bentivoglio. Broad Silver Grossone Coin. VF+ Denomination: Grossone Mint Place: Bologna (City) Mint Period: 1463-1506 AD Condition: Dark depo ...
 Theodosius II, AD 402-450. Gold Solidus (4.45 g) minted at Constantinople, AD 425-429. Helmeted and cuirassed bust facing of Theodosius II holding shield decorated with horseman. Reverse: Theodo ...
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 Visigoths. Pseudo-Imperial Series. Gold Tremissis (1.5 g), in Spain, 507-ca. 580. In the name of the Roman emperor Zeno. DNZENO PERPAVC, diademed, draped and cuirassed bust of Zeno right. Revers ...
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