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Georg (Schaumburg-Lippe)
2 Mark Fürstentum Lippe (1123 - 1918) Silber Georg (Schaumburg-Lippe)
2 Mark Fürstentum Lippe (1123 - 1918) Si ...
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Georg zu Schaumburg-Lippe (1846–1911): Geschichte und Münzprägung

Georg zu Schaumburg-Lippe steht als exemplarische Persönlichkeit am Übergang von traditionellen Fürstenherrschaften zur preußischen Monarchie im Wilhelminischen Zeitalter. Als Sohn des Fürst Adolf I., geboren am 10.Oktober 1846, trat er im Mai 1893 die Regierungsgewalt an und führte das kleine Herrschaftsgebiet bis zu seinem eigenen Tod Ende April 1911 in Bückeburg weiter. Seine militärische Laufbahn war prägend für seine persönliche Identität als Offizier des preußischen Jägerbataillons, wobei er während der deutschen Reichsgründungszeit und dem Frankreichfeldzug zwischen 1870 und 1871 aktiv diente.

Diese Verknüpfung mit den Militärbauten Preußens erklärt auch die häufige Anlehnung bei offiziellen Abzeichen oder militärrelevanten Medaillen in Sammlungen der Zeit, da Schaumburg-Lippe durch Militärkonvention an das preußische Heer gebunden war. Nach seiner Silberhochzeit im Jahr 1892 heiratete er Prinzessin Marie Anna von Sachsen-Altenburg und beide Kinder verheiratet waren mit Mitgliedern anderer Fürstenhäuser wie Oldenburg oder Hessen, was die dynastischen Verbindungen des Landes deutlich macht.

Beziehung zur Münzprägung

Für kleine Territorien wie die Grafschaft Lippe-Schaumburg waren regelmäßige Währungsfragen im Vergleich zu den großen Königsreichen eher Randthema, weshalb das Porträt des Monarchen meist auf Erinnerungsmedaillen erschien. Ein markantes Exemplar dieser Epoche ist eine Silbermedaille vom Medailleur Max von Kawaczynski aus dem Jahr 1907 zum Anlass der Silbervollendung ihrer Ehe mit Prinzessin Marie Anna von Sachsen-Altenburg gefertigt worden, welche das fürstliche Paar zeigten sowie die Wappen.

Die Arbeit wurde zeitgenössisch als stilistisch heraldisch korrekt und naturgetreu beschrieben und fand daher Eingang in private Sammlungen von Liebhabern des militärischen Gedenkens oder der historischen Dynastien des Deutschen Reiches, wo diese Objekte den Rang einer geschätzten Erinnerungsstätte erreichten. Solche Münzen trugen oft das Bildnis zur Silberhochzeit 1907 und waren an einem Band tragbar.

Sammlerwert

Die heutige Bedeutung dieser Münzstücke ergibt sich aus dem dokumentierten dynastischen Netz und der kunsthistorischen Einordnung des Erzmusters von Max Kawaczynski im Bereich der Medaillenkunst. Sammler sind oft an Objekten interessiert, die nicht nur Metallwerte besitzen, sondern eine authentische Verbindung zu bedeutenden Familienlinien wie Oldenburg oder Waldeck aufweisen, welche Georgs Kinder verheiratet hatten.

Die Seltenheit hoher Reliefqualitäten in diesem kleinen Staat macht das Porträt besonders für Spezialisten der deutschen Münzgeschichte interessant und motiviert dazu, entsprechende Sammelbereiche mit einem historischen Kontext des Fürstentums Lippe besser zu erkunden. Historische Biografien durch die Linse der numismatischen Forschung neu betrachtet zeigt diese Sammlung den Wert von kleinen Territorien im Deutschen Reich.

GREAT BRITAIN 1 Farthing 1822 - Copper - George IV. - VF - 3371
Verkauft für: $6.0
GREAT BRITAIN 1 Farthing 1822 - Copper - George IV. - VF - 3371
CEYLON (British Colony) 50 Cents 1917 - Silver 0.800 - George V. - 3688
Verkauft für: $15.0
CEYLON (British Colony) 50 Cents 1917 - Silver 0.800 - George V. - 3688
GREECE 1 Drachma 1883 A - Silver 0.835 - George I. - 3277
Verkauft für: $15.0
GREECE 1 Drachma 1883 A - Silver 0.835 - George I. - 3277
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