| Christian X. (1870 - 1947) | Link zur Wikipedia |
Herrscher der Zeit des Umbruchs.
König Christian Carl Frederik Albert Alexander Vilhelm, geboren am 26. September 1870 auf Schloss Charlottenlund in Kopenhagen, regierte Dänemark von 1912 bis zu seinem Tod im Jahr 1947. Während des Ersten Weltkriegs bewahrte er die Neutralität des Landes aktiv durch seine persönliche Diplomatie und Teilnahme an den Dreikönigstreffen der nordischen Monarchen. Seine Regentschaft überschneidet sich mit kritischen Wendepunkten, insbesondere während der Osterkrise von 1920. Durch diese Krise musste er als erster moderner dänischer König die verfassungsrechtlichen Kompetenzen des Parlaments respektieren und damit den Wandel zur parlamentarischen Demokratie vollziehen.
Zur Münzprägung in seinem Herrschaftsgebiet.
Nutzung des Bildnisses auf Münzen:
Münzprägen trugen das Portrait Christian X. primär während seiner Regierungszeit sowie in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere als Erinnerung an seine Rolle im Widerstand. Die Darstellung seines Gesichtes auf Silber- und Goldmünzen wie dem Gulden oder späteren Markstücken diente dazu, die Legitimität der Krone auch unter Besatzungsverhältnissen zu symbolisieren. Während des Kriegsjahres 1940 bis zur Befreiung entstanden zudem Münzformen in deutscher Währungsmarkierung, welche jedoch das Bildnis des Dänenkönigs behielten.
Schatzwert und Sammlerinteresse:
Schlussfolgerung zur Sammlung:
Mit jedem Exemplar erhält der Sammler nicht nur metallischen Wertstoff sondern ein Dokument dänischer Geschichte. Wer diese Stücke in seiner Schatzkammer anlegt, verbindet historische Forschung mit physischem Besitz und begreift die symbolische Rolle eines Königs im Wandel von Monarchie zu Konstitution. Die sorgfältige Prüfung einer solchen Sammlung erlaubt es dem Betrachter, politische Umbrüche greifbar zu machen.