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Johannes XXIII.
100 Lira Vatikan (1926-) Gold Johannes XXIII.
100 Lira Vatikan (1926-) Gold Johannes XXIII.
Diese Gruppe hat   11 Münzen / 11Preise
1959,ITALIEN. Vatikan - Kirchenstaat. Johannes XXIII. 1958-1963. 100 Lire 1959 / ANNO I, Roma. 5.20 g. Schl. 198. Fr. 292. Selten / Rare. FDC / Uncirculated. (~€ 875/USD 1010)
Verkauft für: $1107.0
1959,ITALIEN. Vatikan - Kirchenstaat. Johannes XXIII. 1958-1963. 100 Lire 1959 / ANNO I, Roma. 5.20 g. Schl. 198. Fr. 292. Selten / Rare. FDC / Uncirculated. (~€ 875/USD 1010)
Italien-Vatikan. Johannes XXIII. 1958-1963. Goldmedaille 1962. Auf das Zweite Vatikanische Konzil. Brustbild des Papstes nach links / Darstellung des Konzils. 22 mm, 7,04 g. GOLD. Minimal beriebe ...
Verkauft für: $253.0
Italien-Vatikan. Johannes XXIII. 1958-1963. Goldmedaille 1962. Auf das Zweite Vatikanische Konzil. Brustbild des Papstes nach links / Darstellung des Konzils. 22 mm, 7,04 g. GOLD. Minimal beriebe ...
1959,ITALIEN. Vatikan - Kirchenstaat. Johannes XXIII. 1958-1963. 100 Lire 1959 / Anno I, Roma. 5.21 g. Mont. 676. Pagani 866. Fr. 292. Selten / Rare. Vorzüglich-FDC / Extremely fine-uncirculated. ...
Verkauft für: $992.0
1959,ITALIEN. Vatikan - Kirchenstaat. Johannes XXIII. 1958-1963. 100 Lire 1959 / Anno I, Roma. 5.21 g. Mont. 676. Pagani 866. Fr. 292. Selten / Rare. Vorzüglich-FDC / Extremely fine-uncirculated. ...
  Johannes XXIII. Link to Wikipedia

Johannes XXIII. (* 1881 – † 1963) in Klammern: Geschichte und Münzprägung

In der Ausstellung für moderne historische Ikonografie nimmt Angelo Giuseppe Roncalli eine besondere Stellung ein. Geboren am Ufer des Po im Jahr 1881, wandelte sich dieser Mann vom bäuerlichen Priester zum geistigen Architekten der Weltkirche. Sein Pontifikat fiel in eine Zeit tiefgreifender politischer und theologischer Umbrüche. Als Eröffner des Zweiten Vatikanischen Konzils legte er den Grundstein für ein neues Verständnis christlicher Mission im 20. Jahrhundert, geprägt von Ökumene und Dialog.

Für die historische Bedeutung der Person kommt seine volksnahe Haltung in Fragestellungen zur Münzprägung zum Ausdruck. Anders als bei Kaiser oder Königen, deren Herrschaft oft durch Bildnisse auf Geldzeichen zementiert wurde, trug er den Namen eines einfachen Menschen – Josef – bevor ihn das Konklav Johannes XXIII. nannte.

Befindlichkeiten der Münzen und Medaillen

Zu Lebzeiten dieses Pontifikats wurden in Europa keine staatlichen Geldstücke geprägt, auf denen sein Porträt als Herrscher erscheint, da die päpstliche Autorität sich von weltlicher Macht unterschied. Die numismatischen Zeugnisse entstanden primär posthum oder durch Sonderprägungen des Heiligen Stuhls sowie anderer Nationen im Gedenken an seine Wirksamkeit.

  • Vatikanische Erinnerungsstücke: Nach seiner Seligsprechung und später Heiligsprechung erschienen Medaillen aus dem Münzamt des Heiligen Stuhls, die den Fortschritt der Kirche dokumentieren.
  • Kommemorative Ausgaben anderer Staaten: Die Vatikanischen Euromünzen tragen häufig Motive vergangener Päpste. Auch italienische Gedenkstücke anlässlich der Konzilszeit zeigen symbolisch sein Wirken im Rahmen des Staatswappens Italiens, das die römische Geschichte fortführte.
  • Nachlass: Das Erscheinungsbild ist oft schlicht gehalten und vermeidet übermäßige Pracht, was seiner bescheidenen Persönlichkeit entspricht. Die Erfindlichkeit moderner Bildhauer verbindet religiöse Tradition mit zeitgenössischer Ästhetik.

Sammlerperspektive

Sammlern bieten diese Objekte nicht vorrangig als Spekulationsobjekt an, sondern aufgrund ihres hohen pädagogischen und dokumentarischen Wertes. Die Stücke verbinden die materielle Kultur mit dem spirituellen Erbe einer der einflussreichsten Persönlichkeiten ihrer Zeit.

Jeder Fundstempel erzählt eine Geschichte des 20. Jahrhunderts zwischen Kalter Kriegsfurcht und Hoffnung auf Versöhnung. Wer sich für Numismatik interessiert, findet hier einzigartige Schnittstellen von Theologie, Politik und künstlerischem Handwerk in den Handformulierungen der Münzmeister.

Diese historischen Tragen laden ein zur vertieften Beschäftigung mit einer Ära des Wandels. Die Objekte sind nicht nur Zahlungsmittel oder Schmuckträger geworden, sondern fungieren als bleibende Zeugnisse für Glauben und Hoffnung in Zeiten globaler Spannung. Sie erinnern an eine Zeit, in der Worte wichtiger waren als Wappen.