| Alexander I of Yugoslavia (1888 - 1934) | Link zur Wikipedia |
Eine der prägenden Figuren des modernen Balkans war Alexander Karađorđević, Herrscher über den neuentstandenen Staat der Serben, Kroaten und Slowenen sowie später von Jugoslawien. Als zweiter König aus dem Hause Karađorđević trug er die Last einer enormen Verantwortung in turbulenten Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg. Doch was machte ihn so besonders für uns heute? Warum wird sein Antlitz nicht selten auf Silber oder Gold gefunden?
Bereits am 1934 besiegelt, während Alexander lebte und regierte, prägten seine Staaten das Bild von König Alexander. Die frühesten Münzen trugen jedoch noch die Mützen seines Vaters Peter I., bis Alexanders Regierungsübernahme nach dessen Tod im Jahre 1921 erfolgte.
Sobald er selbst an der Spitze stand, prägte den jungen Staat als „Vereiniger". Besonders auffällig ist dies auf seiner offiziellen Goldmünze. Er trug die Krone seines Staates mit dem Namen Serbien und kroatischen Landstrichen, bevor er diesen 1929 offiziell in das Königreich Jugoslawien umbenannte.
Aber der Mann hinter den Münzen? Sein Leben war von einer Dramatik geprägt, wie man sie heute kaum noch findet. Er musste nicht nur die Wunden des Krieges heilen und innere Unruhen stillen – eine Herausforderung ohne Grenzen für einen jungen Monarchen in einem sich neu formenden Balkanstaat.
Für Sammler ist die Geschichte dieser königlichen Persönlichkeit faszinierend. Die frühesten Nachbildungen seiner Herrschaft stammen von den ersten Silbermünzprägungen aus dem Jahr 1918, während er noch Prinzregent war. Später folgte sein Vater Peter I., dann ging der Übergang auf seinen Sohn Alexander über.
Die wichtigsten Merkmale dieser historischen Münzen sind:
Besonders bekannt ist seine Porträt auf dem Dinaro, der ersten offiziellen Goldmünze des neuen Staates. Auch Silberstücke sind oft mit seiner Inschrift geschmückt und finden sich im Bestand vieler Sammler in Form von historischen Zahlungsmittel aus den 1920er Jahren.
Auch wenn seine Regierungszeit kurz war, ist sein Einfluss auf die Währungsgeschichte des Balkans unverkennbar. Wenn Sie ein Stück mit der Inschrift „Königreich Jugoslawien" und einem Porträt finden – das sind oft Münzen, die während oder kurz nach seiner Zeit geprägt wurden.
Kurz gesagt: Die Geschichte von Alexander I. ist eine Geschichte des Staates selbst. Seine Münzen erzählen davon wie ein König versuchte, einen zerbrechlichen Staat zu halten.