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Ferdinand Maria (Bayern)(1636 – 1679)
1756, Regensburg, Francis Stephen. Silver Thaler
Verkauft für: $127.0
1756, Regensburg, Francis Stephen. Silver Thaler "City-View" Coin. F-aVF! Mint Year: 1756 Denomination: Thaler Reference: Davenport 2618, KM-372. R! Engraver: Georg Friedrich Loos (G.F.LO ...




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1855, Kingdom of Saxony, John I.  Large Silver 2 Thaler (Doppeltaler) Coin. 37gm!
Mint   Year: 1855 
Mint Place: Dresden  
Reference: KM-1195. 
Denomination: 2   Thaler ( ...
Verkauft für: $276.0
Untitled Document 1855, Kingdom of Saxony, John I. Large Silver 2 Thaler (Doppeltaler) Coin. 37gm! Mint Year: 1855 Mint Place: Dresden Reference: KM-1195. Denomination: 2 Thaler ( ...




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1875, Germany (Empire), Bavaria (Kingdom), Ludwig II. Large Silver 5 Mark Coin.
Mint Year: 1875 
Reference: KM-896. 
Denomination: 5 Mark  
Mint Place: Munnich (D) 
Condi ...
Verkauft für: $48.0
Untitled Document 1875, Germany (Empire), Bavaria (Kingdom), Ludwig II. Large Silver 5 Mark Coin. Mint Year: 1875 Reference: KM-896. Denomination: 5 Mark Mint Place: Munnich (D) Condi ...
  Ferdinand Maria (Bayern)(1636 – 1679) Link to Wikipedia

Ferdinand Maria von Bayern (* 31. Oktober 1636): Geschichte und Münzprägung

Einer der bedeutendsten Stifter des bayerischen Barock war Ferdinand Maria, Kurfürst von Bayern von 1651 bis zu seinem Tode im Jahr 1679. In einer Zeit tiefer gesellschaftlicher Umbrüche nach dem Dreißigjährigen Krieg lenkte er die Wiederauferbauung geschundener Landschaften ein. Seine Regierungszeit zeichnet sich durch kluge Neutralitätspolitik zwischen den großen Mächten und eine rege Förderung der Kultur aus, die das Land dauerhaft prägte.

Historische Bedeutung

Ferdinand Maria gilt als einer der ersten modernen Fürsten Bayerns. Er begründete mit seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen nicht nur einen kulturellen Höhepunkt des Hauses Wittelsbach, sondern auch ein neues Selbstbewusstsein im süddeutschen Raum. Durch seine besonnene Wirtschaftsführung konnte er den Staat aus Schulden befreien und durch Förderung der Landwirtschaft sowie manufakturerer Industrien eine solide Basis für das zukünftige Königreich schaffen.

Zudem setzte er sich stark für die Wiederherstellung katholischer Traditionen ein, etwa durch den Wiederaufbau verstaatlichter Klöster. Seine Entscheidung gegen einen direkten Thronanspruch im Gegensatz zu seinem Schwiegervater ermöglichte eine Balance in der habsburgisch-französischen Großpolitik.

Beziehung zur Münzprägung

Die Prägungen mit dem Bildnis des Kurfürsten stammen primär aus der Regierungszeit Ferdinands Marias. Die Münzen entstanden in den Hauptmünzhäusern wie München und Nürnberg, die sich während seiner Herrschaft technisch verbesserten.

  • Mündungsbereiche: Es handelt sich um bayerische Landeswährungen sowie Reichsmünzen unter seinem Einfluss als Vikar.
  • Porträtfelder: Auf den Stücken finden Sie sein Brustbild mit typischer Fürstenhaube der Zeit, oft flankiert von Wappenfeldern.

Faszination für Sammler

Münzliebhaber schätzen die Schätze aus Ferdinands Zeiten besonders wegen ihrer historischen Authentizität. Diese Stücke stehen am Anfang einer intensiven barocken Ästhetik auf Geldmetall, wobei das Relief oft von den großen Künstlern der Epoche beeinflusst war.

  • Epochenbezug: Sie dokumentieren den Übergang vom Kriegsschaden zur kulturellen Blüte.
  • Seltenheit: Bestimmte Jahrgänge sind aufgrund kurzer Prägungsintervalle selten und daher für Historiker wertvoll.
  • Zudem verbinden diese Münzen die politische Stabilität der Kurpfalz mit materiellen Trägerei des Absolutismus. Für den Sammler bieten sie somit einen greifbaren Schlüssel zum Verständnis von Staatsbildung im 17. Jahrhundert, weit über das bloße Wertbestätigung hinaus.