| Alexios III Angelos(1153 -1211) | Link zur Wikipedia |
In der Chronologie des byzantinischen Kaiserreichs nimmt Alexios III. eine Schlüsselfigur ein, die den Zusammenbruch Konstantinopels im Jahr 1204 vorwegnahm. Stellen Sie sich vor, wie wir in dieser Ausstellung stehen und die historischen Schicksalswege betrachten: Er stieg als Usurpator auf Thron, nachdem er seinen Bruder Kaiser Isaak II. blind machen ließ. Diese innenpolitische Instabilität wurde von außen verschärft durch den Druck der Deutschen unter Heinrich VI., was zu einer dramatischen Notwendigkeit führte: Alexios benötigte dringend Geld für das Heer und Tribut an die Normannen.
Für Sammler ist diese Ära besonders relevant, da sie einen drastischen Übergang in der Währungspolitik des Ostens markiert. Während seines Herrschaftswillenskampfes musste er neue Steuern einführen und den Staatsschatz aufbessern, was sich direkt auf die Münzen niederschlug. Im Jahr 1203 kam es zum Einmarsch der Kreuzfahrer vor Konstantinopel. Da Alexios III. floh, brachen die imperialen Geldflüsse ab oder wurden in Notmünzen umgewandelt.
Hintergrund zur Münzgeschichte
Diese Münzen wurden während seiner Regierung geprägt und teilweise später im Exil fortgesetzt. Das Porträt auf den Münzen diente als politisches Signal für Legitimität, auch wenn er vom Adel abgelehnt wurde. Besonders die letzten Solidi des Reiches vor 1204 werden geschätzt.
Lieblingsobjekte der Sammlung
Für Sie als Sammler ist es faszinierend zu begreifen: Jede dieser alten Münze erzählt vom finanziellen Kollaps eines riesigen Reiches. Wenn sie eine solche Prägung in Händen halten, tragen Sie nicht nur einen Geldschein aus dem Mittelalter mit sich, sondern ein Fragment der Geschichte des Vierten Kreuzzugs und die Zeit der letzten Angelos-Kaiser.