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Alexios III Angelos(1153 -1211)
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Alexios III. Angelos (* um 1160; † um 1211): Geschichte und Münzprägung

In der Chronologie des byzantinischen Kaiserreichs nimmt Alexios III. eine Schlüsselfigur ein, die den Zusammenbruch Konstantinopels im Jahr 1204 vorwegnahm. Stellen Sie sich vor, wie wir in dieser Ausstellung stehen und die historischen Schicksalswege betrachten: Er stieg als Usurpator auf Thron, nachdem er seinen Bruder Kaiser Isaak II. blind machen ließ. Diese innenpolitische Instabilität wurde von außen verschärft durch den Druck der Deutschen unter Heinrich VI., was zu einer dramatischen Notwendigkeit führte: Alexios benötigte dringend Geld für das Heer und Tribut an die Normannen.

Für Sammler ist diese Ära besonders relevant, da sie einen drastischen Übergang in der Währungspolitik des Ostens markiert. Während seines Herrschaftswillenskampfes musste er neue Steuern einführen und den Staatsschatz aufbessern, was sich direkt auf die Münzen niederschlug. Im Jahr 1203 kam es zum Einmarsch der Kreuzfahrer vor Konstantinopel. Da Alexios III. floh, brachen die imperialen Geldflüsse ab oder wurden in Notmünzen umgewandelt.

Hintergrund zur Münzgeschichte

  • Kaiserreiche: Das Byzantinische Reich unter der Angelos-Dynastie prägte bis kurz vor 1204 Goldsolidi, die oft das Bildnis des Herrschers zeigten.
  • Herausgabestelle: Die Prägung fand am Hof in Konstantinopel statt, aber auch in zeitweiligen Übergangszentren wie Nikäa oder Epirus nach seinem Abzug.
  • Zur Zeit der Prägung:

Diese Münzen wurden während seiner Regierung geprägt und teilweise später im Exil fortgesetzt. Das Porträt auf den Münzen diente als politisches Signal für Legitimität, auch wenn er vom Adel abgelehnt wurde. Besonders die letzten Solidi des Reiches vor 1204 werden geschätzt.

Lieblingsobjekte der Sammlung

  • Künstlerischer Wert: Die byzantinischen Darstellungen zeigen oft symbolische Krone und Zepter, während die Rückseite typischerweise den Heiligen Johannes oder Kreuzsymbole zeigt. Dies spiegelt das letzte Festhalten an Tradition vor dem Fall.
  • Seltenheit: Da viele Münzen im Zuge der Plünderung 1204 eingeschmolten oder verloren gingen sind gut erhaltene Exemplare selten und wertvoll für Museen, die einen vollständigen Bogen über den Untergang zeigen wollen.

Für Sie als Sammler ist es faszinierend zu begreifen: Jede dieser alten Münze erzählt vom finanziellen Kollaps eines riesigen Reiches. Wenn sie eine solche Prägung in Händen halten, tragen Sie nicht nur einen Geldschein aus dem Mittelalter mit sich, sondern ein Fragment der Geschichte des Vierten Kreuzzugs und die Zeit der letzten Angelos-Kaiser.

 
 
  
 1295, Byzantine Empire, Andronicus II w. Michael IX. Gold Hyperpyron Coin. 4.43gm! 
  
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