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Severus Alexander (208-235)
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Severus Alexander (13. März 222 – März 235): Geschichte und Münzprägung

Marcus Aurelius Severus Alexander trug als letzter Angehöriger der Dynastie der Severer das Erbe einer etablierten kaiserlichen Linie in sich, verkündete jedoch mit seinem Tod den Beginn des Endes dieser Ära im Jahr 235. Zugunsten seiner Mutter Julia Mamaea wurde die Reichsmacht zunehmend hinter Kulissen gelenkt, was seine politische Situation prägte und auch in seinen Porträts spürbar wird. Er gilt als historischer Wendepunkt zwischen der traditionellen Friedenszeit unter Mark Aurel und dem Bürgerkriegschaos des dritten Jahrhunderts.

Beziehung zur Münzprägung

Die staatlichen Währungen des Römischen Reiches wurden in Rom sowie an den großen militärischen Standorten am Rhein und an der Ostgrenze geprägt. Diese Münzen trugen das Bildnis dieses Kaisers während seiner gesamten kurzen Regierungszeit von 222 bis zu seinem Tode im Jahr 235, wo die Präsenz einer Jugend auf dem Scheitel oft durch Symbolik eines militärischen Nimbus ausgeglichen wurde. Die Darstellungen entstanden unter dem direkten Einfluss des Hofzirkels in Rom sowie der Mutter Julia Mamaea und waren weniger Ausdruck persönlicher Willenskraft als vielmehr Propaganda für die Stabilität einer Dynastie, deren Legitimität bereits durch den frühen Tod seines Vaters und seine Adoption fragwürdig war. Die Münzen zeigten oft jugendliche Porträts mit militärischem Nimbus oder Attribute der Götterwelt, um das Vertrauen des Heeres zu gewinnen, ohne eine tatsächliche Machtfülle offenbaren zu müssen.

Warum Sammler diese Münzen schätzen

Für Numismatiker bieten die Prägungen Alexanders einen einzigartigen Einblick in eine Zeit des Umbruchs während dessen das römische Principat seine Grenzen verlor und zur Krise wurde. Die Sammlung solcher Exemplare ist besonders wertvoll, da sie den Übergang vom Idealbild eines Kaisers zur realen Soldatenherrschaft dokumentieren kann.

  • die historische Bedeutung als Schlusspunkt einer Kaiserdynastie
  • das kunsthandwerkliche Niveau der Zeit kurz vor dem kaiserlichen Niedergang,
  • und die seltene Verbindung von jugendlichem Porträt mit militärischer Autoritätssymbolik.

Sammler finden an diesen Stücken die Verbindung zu einer Periode der Krisenhaftigkeit im römischen Weltreich spannend, in welcher gleichzeitig das Prinzipat seine kulturelle und politische Vormachtstellung verlor. Damit dienen diese Schätze nicht nur als Investmentobjekt, sondern essenziell zur historischen Aufklärung jener Ägide, an deren Ende das alte Rom litt und neue Strukturen legte.

ROMAN EMPIRE Denarius ND - Silver - Alexander Severus (AD 222-235) - 3147
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ROMAN EMPIRE 1 Denarius Severus Alexander (227) - Silver - VF - 3202
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