| Mithridates I. (Parthien) (165-132 BC) | Link zur Wikipedia |
In der Epoche des hellenistischen Umbruchs im Osten erlangte Mithridates als Herrscher eines neuen Großreiches enorme Bedeutung für die politischen Karten.
Mithradat regierte von ca. 171 bis 139 v.Chr. und stürmte mit militärischem Elan den westlichen Iran sowie Mesopotamien an die Parthergrenzen heran.
Sein Königreich bildete durch Eroberung des Seleukidenreiches eine neue Staatsformation, welche die Identität Irans neu definierte.
Mithradat prägte selbst Münzreihen in Ecbatan oder anderen Städten im Osten um seine Herrschaftsfähigkeit zu beweisen gegenüber griechischen Städtenorten unter seiner Kontrolle.
Diese Silbertaler trugen oft den Namen seines Vaters Arsaces VI., der auch Philhellenos genannt wurde, was auf Münzseiten deutlich als Titel erschien.
Für den Sammler sind diese Stücke selten, da sie eine sehr frühe Phase parthischer Selbstständigkeit darstellen bevor sich später ein eigenes Bildstil entwickelte.
Nur wenige Exemplare dieser Münzprägung überdauerten die Zeiten bis heute und finden in vielen Auktionshäusern nur noch bei erfahrenen Numismatikern Eingang der Sammlungen als wichtige Zeugnisse östlicher Geschichte.