| Konstantin VII (905 -959) | Link zur Wikipedia |
Betrachten wir in den nächsten Abschnitten eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des byzantinischen Reiches: Konstantin VI., oft als „der Purpurgeborene" bekannt, weil seine Geburt das glückliche Symbol eines kaiserlichen Sohnes im purpurnen Gemach war. Er stand über dreißig Jahre auf dem Thron und gilt neben seinen literarischen Werken auch als entscheidende Figur für die finanzielle Stabilisierung des Oströmischen Reiches.
In einer Zeit, in der Byzanz unter Druck von Bulgaren an der Donau und Arabern im Osten stand, entwickelte sich Konstantin zu einem klugen Staatsmann. Seine frühe Herrschaft war geprägt durch Machtkämpfe mit den Lakapenos-Familienangehörigen.
Mit diesen Maßnahmen sicherte er den innerstaatlichen Frieden. Doch dies spiegelt sich nicht nur in Büchern wider, sondern auch auf dem Metall, das damals im Reich geprägt wurde: der Münze.
Die byzantinische Münzwirtschaft war ein mächtiges Instrument kaiserlicher Propaganda. Während Konstantin VII. am Leben stand, wurden vorwiegend die kostbaren Goldenen Solidi geprägt.
Zudem existieren westliche Kopien der byzantinischen Prägungen. Händler aus Italien brachten das goldene Imperium des Östlichen Reiches in Form von Solidi über den Mittelmeerhandel ins Abendland, wo sie später als Grundlage für die europäischen Goldmünzen dienten.
Für den Münzsammler stellen diese Stücke ein seltenes historisches Dokument dar. Ein Stück Silber oder Gold mit dem Bildnis des Purpurgeborenen ist mehr als nur Wertmetall; es ist eine kleine Reise durch die byzantinische Geschichte.
Ihr Fund einer solchen Münze ist ein Beleg dafür, wie weit die Macht Konstantins VII. reichte – vom Balkan bis zu den Küsten des Mittelmeers. Sammeln Sie diese historische Spur als Verbindung zwischen der Geisteswelt eines großen Schriftstellers und dem materiellen Leben seiner Zeitgenossen.