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Hussein of Jordan (1935 -1999)
 
   1964, Vatican, Pope Paul VI. Silver
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1964, Vatican, Pope Paul VI. Silver "Papal Visit to the Holy Land" Medal. 44.86gm! Mint year: 1964 Mint Place: Rome Medallist: Giuseppe Pirrone Denominations: Medal - Papal visit to the ...
 
  1916, Kingdom of Hejaz, Hussein bin Ali. Countermarked 40 Para Coin. KM-4. R!  Reference: KM-4. Countermark Period: 1916-1920s Denomination: 40 Para (regnal year (4).   Condition: Minor green ...
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1916, Kingdom of Hejaz, Hussein bin Ali. Countermarked 40 Para Coin. KM-4. R! Reference: KM-4. Countermark Period: 1916-1920s Denomination: 40 Para (regnal year (4). Condition: Minor green ...
 
  1916, Kingdom of Hejaz, Hussein bin Ali. Countermarked 40 Para Coin. KM-4. R!  Reference: KM-4. Countermark Period: 1916-1920s Denomination: 40 Para (regnal year 5).   Condition: Minor greeni ...
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1916, Kingdom of Hejaz, Hussein bin Ali. Countermarked 40 Para Coin. KM-4. R! Reference: KM-4. Countermark Period: 1916-1920s Denomination: 40 Para (regnal year 5). Condition: Minor greeni ...
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Hussein I. von Jordanien (1935–1999): Geschichte und Münzprägung

Inhaltlicher Abriss: Historischer Kontext und historische Bedeutung

König Hussein bin Talal prägte im zweiten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts die politische Landschaft der Region maßgeblich. Als Nachkomme der Haschemiten verband er religiöse Autorität mit modernisierenden Bestrebungen in einem Land, das sich zwischen arabischen Nationalismen und westlichem Einfluss bewegen musste.

Ihm oblag eine schwierige Aufgabe: Die Sicherung des jordanischen Territoriums vor palästinensischer Guerilla-Bewegung nach 1948 sowie die Pflege friedlicher Beziehungen zu Israel, einem Nachbarn in der Vergangenheit verfeindeter Staaten. Sein persönliches Überleben bei über drei Dutzend Anschlägen unterstrich sowohl den politischen Druck als auch seine politische Widerstandskraft gegen Umsturzversuche und Terroranschläge.

Für die Geschichte war er nicht nur ein Monarch, sondern eine diplomatische Instanz der Moderne. Er vermittelte in internationalen Krisensituationen zwischen Irakischen Regimen während des Irakkriegs oder trug bei Friedensverhandlungen zur israelisch-jordanischen Normalisierung bei. Seine Regentschaft wird oft als Brückenschlag von autoritärer Tradition zu parlamentarischer Demokratie gewertet, der die Gesellschaft Jordaniens nachhaltig veränderte.

Münzprägehistorie und Zusammenhang mit Numismatik

In der Geschichte des Staates Jordanien wurden seit dem Ende des britischen Mandats in den zwanziger Jahren Währungen ausgegeben. Während dieser frühen Zeit trugen oft Monogramm oder Landeskartendarstellungen vor, doch unter Hussein I. etablierte sich das Königsbild als zentraler Bestandteil der nationalen Identität auf Geldeinheiten.

Münzen wurden zu Lebzeiten des Königs geprägt sowie später in Gedenkschnellserien herausgegeben. Diese Münzprägungen entstanden im Kontext von Regierungsführungshandlungen, etwa nach dem Friedensvertrag 1994 mit Israel oder zur Erinnerung an die Unabhängigkeit. Das Bildnis erscheint auf Silbermünzen und Edelmetallkomemorative-Stücken als repräsentative Abbildung des Herrschers.

Fachspezifischer Sammlerwert

  • Historische Bedeutung: Jordanische Münzen sind für Numismatiker von Interesse, da sie die moderne Entwicklung der arabischen Welt abbilden und den Übergang vom Mandatsgebiet zur Selbstständigkeit belegen.
  • Seltenheit und Zustand: Die Erhaltungsqualität dieser modernen Ausgaben ist relevant, besonders ältere Serien mit weniger Zirkulation in hochwertigen Stücken sind für Spezialisten interessant. Viele Exemplare befinden sich bei Sammlern aus dem Nahen Osten oder Europa im Privatschatz.
  • Pädagogischer Wert: Für Museen dient der Fund dieser Prägungen als objektives Archiv des politischen Wandels Jordaniens, da die Gestaltung von Staatsstempeln direkte Aussagen über staatliche Prioritäten trifft. Die Verbindung zum Königshaus macht sie für Historiker besonders lehrreich.

Durch das Studium solcher Währungsstücke können Besucher und Sammler historische Zusammenhänge ohne den Zugriff auf politische Akten nachvollziehen, was eine tiefe Auseinandersetzung mit der Gegenwartsgeschichte erlaubt. Wer sich für die moderne Numismatik interessiert, sollte diese Stücke in Museen oder Speersammlungen finden.