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Lucilla (148-182)

          
           
             
              LUCILLA AE SESTERTIUS 
           
           
             
              Description: 
              
              Date: C, 164-182 AD 
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Verkauft für: $74.0
LUCILLA AE SESTERTIUS Description: Date: C, 164-182 AD ...

          
           
             
              LUCILLA AE AS 
           
           
             
              Description: 
              
              Date: C, 164-169 AD 
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Verkauft für: $17.0
LUCILLA AE AS Description: Date: C, 164-169 AD ...

          
           
             
              LUCILLA AE AS SCARCE 
           
           
             
              Description: 
              
              Date: C, 164-168 AD 
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Verkauft für: $65.0
LUCILLA AE AS SCARCE Description: Date: C, 164-168 AD ...
  Lucilla (148-182) Link zur Wikipedia

Lucilla (ca. 148–182 n. Chr.): Geschichte und Münzprägung

In der antiken römischen Gesellschaft trug die Frau namens Lucilla ihren Namen nicht nur als Vorname, sondern verkörperte auch den Status kaiserlicher Verwandtschaft. Die hier betrachtete Gestalt bezieht sich primär auf Annia Aurelia Galeria Lucilla, eine Töchterin des Kaisers Marcus Aurelius und Ehefrau des römischen Mitkaisers Lucius Verus im Kontext der Antoninen-Dynastie.

Ihre historische Bedeutung gründet sich vor allem darauf, dass sie als Schwester des künftigen Commodus in die letzte Ära eines lang anhaltenden Friedens eingriff. Während ihre Mutter Faustina und ihr Vater Marcus Aurelius eine Zeit stabiler Herrschaft ermöglichten, markierte Lucillas Leben den Wandel hin zu innerfamiliären Spannungen und politischer Instabilität am Ende der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts nach Christus.

Münzprägung und historische Verbindung

Viele Münzsammler finden Interesse an antiken Numismaten aus dieser Epoche, da sie direkte Zeugen der Machtübergabe innerhalb der kaiserlichen Familie sind. Münzen mit dem Porträt oder Namen einer Lucilla wurden primär während der Regierungszeit ihres Bruders Commodus geprägt.

  • Münzstätten wie Rom und Lyon schufen Denare aus Silber, die oft das Relief dieser Prinzessin zeigten.
  • Zu Lebzeiten entstanden selten Prägungen ihrer Person ohne kaiserliche Zustimmung oder Propagandaabsicht nach dem Tod bedeutender Verwandter.

Dies war notwendig gewesen, da ihre Existenz als Augusta eine Legitimation der Herrschaft im Übergangsstadium darstellte. Sammler schätzen diese Belege nicht für den aktuellen Marktwert, sondern wegen ihrer historischen Funktion in der Numismatik: Sie zeigen die Kunst des Porträts an einer Zeitstelle politischer Umwälzung.

Besondere Bedeutung für Münzsammlungen

Die Wertschätzung dieser Fundstücke liegt weniger im Seltenheitsgrad als vielmehr darin, dass sie seltene Ausschnitte aus der Privatsphäre des kaiserlichen Haushalts zeigen. Historiker nutzen diese Belege, um zu rekonstruieren, wie Macht und Familie sich auf den Denaro zeigten.

Schließlich sind die künstlerischen Darstellungen von Lucilla besonders wertvoll für fortgeschrittene Sammler. Der Wechsel vom idealisierten Typus unter ihren Eltern hin zur realeren Darstellung am Hofe des Commodus erlaubt fundierte kunsthistorische Analysen ohne externe Quellenangaben, sondern allein durch Vergleich der Reliefarbeit auf dem Metall.