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Karl Wilhelm Friedrich (Brandenburg-Ansbach)(1712 – 1757)
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Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach (* 1712 † 1757): Geschichte und Münzprägung

Karl Wilhelm Friedrich, gebürtig in Ansbach im Mai des Jahres einundsiebzigzehnhundertzwölf, war der Sohn eines Fürstenhaus aus dem brandenburgischen Haus Brandenburg-Ansbach. Er trat erst nach dem Tode seines Vaters an die Spitze der Familie und begann mit seiner Regentschaft bis zum plötzlichen Schlaganfall am Anfang des Monats August im Jahr 1757.

Absolutistische Herrschaft und Bautätigkeit

Geschichtlich wird sein Name vor allem als Repräsentant einer absolutistischen Führungsschicht verzeichnet. Während seiner Zeit regierenden Markgrafen setzte er auf die Errichtung von Prunksymbolen, welche das Ansbacher Fürstentum prägten. Er ließ unter anderem mehrere neue Kirchengebäude errichten und erweiterte bedeutende Sakralbauten wie Sankt-Gumbertus in der Residenz. Seine Jagdleidenschaft kostete den Staatshaushalt erhebliche Summen; allein für diese Hobbys wurde ein Grossteil des Budgets verwendet.

Zwar war er finanziell belastet, hinterließ seine Schuldenmasse jedoch seinem Sohn Alexander. Dennoch wurden durch ihn wichtige Grundstücke und Schlösser in der Region besetzt oder erweitert, wozu auch das Erblassenschaften von Zocha zählten. Aus seiner Ehe mit Friederike Luise stammten Kinder hervor; morganatische Söhne waren später adeliger Herkunft geworden.

Münzliche Spuren im Heiligen Römischen Reich

Zum Verständnis der Numismatik dieser Epoche zählt, dass als Landesherr des Fürstentums Münzen mit seinem Namen und Wappen geprägt wurden. Das Herrscherbild oder die Initialen sind auf den thälernen Prägungen sichtbar zu finden, welche im Rahmen territorialer Verwaltung ausgegeben werden.

Zu Lebzeiten erschienen diese Stücke meist unter kaiserlicher Zusage der Privilegien und dienten dazu, Wohlstand und Machtfülle des Hofes in Gunzenhausen oder Ansbach auszuweisen. Solche Prägungen können auch nach seinem Tod weiterbestanden haben.

Warum Sammler diese Fundstücke schätzen

Münzsammler finden an solchen historischen Belegen mehrere Gründe, die den Charakter ihrer Sammlung vertiefen:

  • Historische Bedeutung:
  • Künstlerisches Design und Heraldik,
  • Seltenheit regionaler Ausgaben.

Diese Objekte verbinden materielle Währung mit dem Lebenswerk eines absolutistischen Fürsten, wobei Sammlungen zur Geschichte der Münzen unter kaiserlichen Herrschaftsstrukturen profitieren. Der Hintergrund seiner Falkenjagd und Bautätigkeit bietet einen pädagogischen Kontext für das Verständnis staatlicher Ausgaben in dieser Epoche.

Für Anfänger wie fortgeschrittene Liebhaber sind diese Prägungen ein Wegsteins, um die Verbindung zwischen lokaler Geschichte und der europäischen Währungswelt zu begreifen. Durch ihre Erforschung erhalten Sie einen klaren Einblick in das absolutistische Zeitalter ohne aktuelle Preisbezug.

BRANDENBURG ANSBACH 6 Kreuzer 1748 - Silver - Karl Wilhelm Friedrich - VF - 922
Verkauft für: $28.0
BRANDENBURG ANSBACH 6 Kreuzer 1748 - Silver - Karl Wilhelm Friedrich - VF - 922
BRANDENBURG ANSBACH 6 Kreuzer 1748 - Silver - Karl Wilhelm Friedrich - 908
Verkauft für: $9.0
BRANDENBURG ANSBACH 6 Kreuzer 1748 - Silver - Karl Wilhelm Friedrich - 908
BRANDENBURG ANSBACH 2-1/2 Kreuzer 1778 - Karl Wilhelm Friedrich - 345
Verkauft für: $7.0
BRANDENBURG ANSBACH 2-1/2 Kreuzer 1778 - Karl Wilhelm Friedrich - 345
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