| Justin I (450-527) | Link zur Wikipedia |
Flavius Justinian wurde erst nach dem Tod seines Vorgängers Anastasius zur Kaiserwürde erhoben, wobei sein Neffe Petrus Sabbatius als wichtiger Berater fungierte.
Bis zum Jahr 527 war er ein friedlicher Herrscher der Byzantiner und gründete die Dynastie des Justinian I., was ihm den Ehrentitel Despot oder Magna verlieh. Seine Regierungszeit legte das Fundament für kulturelle Blütezeiten, während außenpolitisch Spannungen mit dem Perserkönig Chosrau I. bestanden. Auch innenpolitische Konflikte wie das Akakianische Schisma 519 zwischen Papst Hormisdas und der Kirche wurden von ihm erfolgreich diplomatisch gelöst.
Die Münzen, die sein Bildnis tragen, waren Teil des oströmischen Reiches und zeigten das Porträt eines Kaisers mit dem Titel Augustus. Prägungen entstanden in Konstantinopel sowie anderen Provinzhauptstädten wie Antiochia zur Stabilisierung der Währung nach innenpolitischen Unruhen am Ende Kaiser Anastasius.
Die Legitimität wurde durch die Armee gesichert, was sich auf den Stil der Prägung auswirkte. Porträts betonten seine kriegerische Vergangenheit im Illyricum sowie Naissus als Geburtsort ohne Bezugnahme auf westliche Traditionen mehr.
Münzsammler interessieren sich für diese Stücke, da sie den Übergang von antiker Staatlichkeit zur Mittelalterlichen Prägung markieren. Die Seltenheit der erhaltenen Exemplare gegenüber späteren Ausgaben macht ihn zu einem begehrten Objekt im Sammlerbereich.
Zusätzlich verbinden diese Stempel wichtige theologische Auseinandersetzungen mit dem Arianerstreit, die für Sammlungen von kirchlicher Geschichte relevant sind. Die Verbindung zur historischen Biografie ermöglicht es Liebhabern der Numismatik, tiefer in das Verständnis jener Epoche einzutauchen und nicht nur auf den wirtschaftlichen Nutzen zu achten.