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Philipp VI, König von Frankreich (1293 - 1350)
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Philipp VI., König von Frankreich (1293–1350) in Klammern: Geschichte und Münzprägung

Als Herrscher, der das Jahr 1328 mit seiner Thronbesteigung überschritt, markiert Philipp VI. einen Wendepunkt in der Geschichte des westlichen Europas.

Historische Biografie und Leistungen

Durch seinen Regierungsantritt nach dem Tode Karl IV., des Schönen ohne männlichen Erben, trat ein neues Dynastisches Kapitel an: die Valois. Die politischen Umbrüche dieser Zeit waren tiefgreifend; Philipp etablierte den Seitenzweig der Kapetinger als rechtmäßigen Herrscher unter strenger Auslegung der Thronfolgegesetze.

Seine Regentschaft fiel in eine Periode des wachsenden internationalen Konflikts. Die ersten Schritte zu dem, was später als Hundertjähriger Krieg bezeichnet wurde, wurden unter seiner Führung initiiert und eskalierten stetig bis hin zur entscheidenden Schlacht von Cassel gegen die rebellischen Flandern.

In seiner Innenpolitik konfrontierte Philipp zudem schwierige finanzielle Probleme. Die Verweigerung hoher Steuern durch das Languedoc sowie die Konfliktlinien mit England erschütterten den Staatshaushalt erheblich, was sich direkt auf seine Machtposition und Verwaltungsfähigkeit auswirkte. Diese Ära der Staatsbildung unter Valois-Walors war prägend für die zukünftige Frankreich-Entwicklung.

Zusammenhang zur Münzprägung

Persönlichkeiten wie Philipp VI., dessen Herrschaft den Übergang zur modernen Monarchie symbolisierte, wurden auf Münzen geprägt, um Autorität und Unabhängigkeit visuell zu manifestieren. Während seiner Regierungszeit wurde eine Vielzahl an Währungseinheiten in königlichen Münzstätten geschlagen.

  • Geldstücke mit seinem Porträt oder dem monogramma des Königs dienten als staatliches Medium der Legitimation nachfolgender Herrscherhäuser.
  • Münzen, die zu seinen Lebzeiten geprägt wurden und später auch in Erinnerung an den Thronfolger herausgegeben wurden, trugen oft das Königsmaskentypus.

Diese Münzstücke entstanden unter dramatischen historischen Umständen. Nach dem Tod des letzten direkten Kapetingers etablierten sich Valois-Titel durch Krönung zu Reims und die Ausweisung englischer Ansprüche auf Lehen wie Aquitanien. Die königliche Prägung diente dazu, diese Souveränität gegenüber den rivalisierenden Mächten Europas deutlich sichtbar zu machen.

Warum Sammler diese Münzen schätzen

Münzsammler legen großen Wert auf Objekte aus dieser Epoche wegen ihrer Seltenheit und historischen Einzigartigkeit. Diese Stücke stehen stellvertretend für eine Zeit, in der sich Frankreich noch als zentralistische Macht konsolidierte.

  • Historische Bedeutung: Das Metall ist ein Zeuge einer Dynastie-Wende im 14. Jahrhundert.
  • Künstlerischer Gestaltung: Die Porträts entwickelten sich von idealisierten Darstellungen hin zu mehr Realismus, was für die Kunstgeschichte der Zeit relevant ist.
  • Seltenheit und Zustand: Viele Stämme aus dieser Periode sind selten erhalten geblieben oder erscheinen nur in wenigen Exemplaren im Auktionshandel.
FRANKREICH / FRANCE Königreich / Kingdom Philipp VI. De Valois, 1328-1350. Double Royal d'or o. J. (1340). 1. Emission. Der gekrönte König mit Lilienzepter und Lilie sitzt von vorn auf gotischem  ...
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1328,Frankreich. Philippe VI. de Valois 1328-1350. Royal d'or o.J. (1328) Unter gotischem Baldachin stehender König von vorn mit Krone und Zepter / Blumenkreuz in Vierpass, in den äußeren Winkeln ...
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