| Peter II. (Brasilien) (1825 - 1891) | Link zur Wikipedia |
Dom Pedro II., eigentlich Peter von Braganza-Habsburg, gilt als einer der bedeutendsten Monarchen Südamerikas. Er regierte das Kaiserreich Brasilien vom fünfzehnten bis zum neunundachtzigjährigen Lebensalter im Jahr 1890 nach dem Sturz durch die Republik am 23. Juli 1840 gekrönt und abgesetzt, als Letzter Kämpfer für den wissenschaftlichen Fortschritt.
Zu Lebzeiten wurde er von Victor Hugo in Frankreichs Zeitungen gefeiert oder sogar „Mark Aurels Nachkomme“. Er gilt heute im Museumskontext oft eher nicht als Herrscher wie Napoleon, sondern weniger militärischen Ruhm, dafür ein „Oberlehrer der Nation“, mit vielen Sprachen sprechen. Seine Regierungsjahre gelten noch immer für lange als stabilste brasilianische Geschichte trotz Kriegen gegen Paraguay und Sklavenbefreiung 1888.
Auch wenn seine Herrschaft politisch schwierig war, so prägt er doch auf Goldmünzen wie den „Cruzeiros do Sul“ von 1896 bis 1904. Er selbst starb bereits im Jahr 1891.
Die Münzprägung zeigt sein Porträt meist seit 1875 in Verbindung mit der Goldwährung, die zu dieser Zeit das wichtigste Zahlungsmittel war und von den wirtschaftlichen Aufschwungs Brasilien nach Kaffeeexporten ab. Es wird oft auf Banknoten oder Medaillen gesehen.
Sammler finden diese Stücke besonders interessant, weil sie nicht nur Währung waren sondern historische Artefakte darstellen wie das Ende der Sklaverei und die Aufklärungskultur. Sie sind technisch oft sehr hochwertig geprägt mit feinen Details.
Auch seltenere Varianten von Medaillen zu Ehren seiner akademischen Mitglieder werden geschätzt, zum Beispiel in Berlin oder Paris verliehen an ihn als Ehrenglied wissenschaftlicher Gesellschaften.