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Heinrich VI (1421-1471)
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Heinrich VI. (England) Lebensdaten (* 6. Dez 1421 – † 21. Mai 1471): Geschichte und Münzprägung

Viele Geschichtsforscher betrachten Heinrich VI. als die tragische Figur, deren Leben den Untergang einer Ära markierte. Als Sohn des Siegeskönigs Eduard III.'s Enkels und Vaters von Margarete von Anjou stand er kurz vor dem Höhepunkt englischer Macht in Europa: Er war Kronprinz beider Throne, Englands und Frankreichs.

Vom Kind zum Thronfolger

Heinrich trat im Alter von elf Jahren offiziell zur Regentschaft an. Dies geschah unter den Augen mächtiger Töchter seiner Onkel Humphrey of Gloucester und John of Bedford. Die Krönung in London bestätigte seinen Anspruch, doch die zweite Zeremonie in Paris blieb ein historisches Wunderwerk der Diplomatie.

Münzen als Geschichtszeugen

Für den Sammler ist Heinrich VI. insbesondere wegen seiner Prägungen interessant, die oft eine Brücke zwischen spätgotischer Kunst und mittelalterlichem Realismus schlagen. Die Münzprägung unter ihm war komplex.

  • Doppeltkönig: Seine frühen Kronen (1436-1470) zeigen oft seine Krönungen in Westminster Abbey, während die Ansprüche auf den französischen Thron meist symbolisch dargestellt wurden oder später durch französische Stilelemente ergänzten.
  • Kunst und Technik: Der Münzmeister unter seinem Namen war der Hofschreiber William de Morey. Er prägte eine Serie von Goldkronen, die für ihre hohe Qualität und das detailreiche Porträt bekannt sind.

Mit ihm endete lange Zeit ein Stil in England (Edward III.-Stil). Seine Silberpfennige waren oft schwerer als üblich ("Great Penny"). Die Münzprägung wurde jedoch durch die politischen Unruhen der späten 1450er Jahre gestört, die zum Sturz Heinrichs durch den Häuptling Richard York führten.

Für Sammler besonders wertvoll

Münzen dieses Königs gelten als historisch sehr interessant, da sie eine Zeit des Umbruchs dokumentieren. Das Porträt eines jungen Mannes mit Bart oder Haarnetz (Barbusse) ist für diese Periode charakteristisch.

Selten sind Proben aus den Jahren seiner zweiten kurzen Regentschaft (1470–1471). Diese Münzen repräsentieren die Rückkehr nach dem Tod von Eduard IV., bevor Heinrich kurz darauf starb und der Hause Lancaster endgültig sein Ende fand. Das Verständnis dieser Prägungen hilft Sammlern, nicht nur Metallstücke zu betrachten, sondern ein Dokument politischer Intrigen zwischen Somerset, York und der Hofpartei.

Ausführliche Bestandspräsentationen erfordern oft eine detaillierte Betrachtung des Porträts, das sich von dem idealisierten Bild seines Vaters Heinrich V. unterscheidet: Es zeigt einen weniger kriegerischen, eher bürokratischen König am Ende einer Epoche.

1197,DEUTSCHLAND. Meissen. Dietrich der Bedrängte 1197-1221. Brakteat. Sitzender Markgraf von vorn auf Halbbogen, in der Rechten Sternzepter, in der Linken eine Fahne. 0.95 g. Schwinkowski 357. D ...
Verkauft für: $159.0
1197,DEUTSCHLAND. Meissen. Dietrich der Bedrängte 1197-1221. Brakteat. Sitzender Markgraf von vorn auf Halbbogen, in der Rechten Sternzepter, in der Linken eine Fahne. 0.95 g. Schwinkowski 357. D ...
Frankfurt, kaiserliche und königliche Münzstätte. Heinrich VI. 1190-1197. Brakteat. 0,71 g. Sitzender Kaiser von vorn mit Lilienstab und Reichsapfel. Hävernick 100, J.u.F. 20, Slg. Bonhoff 1525,  ...
Verkauft für: $233.0
Frankfurt, kaiserliche und königliche Münzstätte. Heinrich VI. 1190-1197. Brakteat. 0,71 g. Sitzender Kaiser von vorn mit Lilienstab und Reichsapfel. Hävernick 100, J.u.F. 20, Slg. Bonhoff 1525, ...
 
 1936, Germany. Matted Silver
Verkauft für: $135.0
1936, Germany. Matted Silver "Heinrich the Lion 1000th Death Anniversary" Medal. Mint Year: 1936 Mint Place: Munich Medallist: Karl Goetz References: Kienast 522. Condition: Minr edge-marks ...
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