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Georg II (1683-1760)
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Georg II., König von Großbritannien (1683–1760): Geschichte und Münzprägung

Sie stehen vor einem der bemerkenswertesten Herrscher aus dem Haus Hannover. Georg August war ein Mann seines Zeitalters, geprägt durch die komplexe Politik des 18. Jahrhunderts. Geboren im Schloss Herrenhausen am Harzrande, verließ er den Boden Großbritanniens nie mehr nach seiner Thronbesteigung. Er gilt als einer der Monarchen, welche das britische Reich in seiner frühen expansiven Phase festigten.

Schon während seiner Jugend war sein Verhältnis zur englischen Krone durch die sogenannte Act of Settlement geprägt, welches ihm im Jahr 1705 erstmals britisches Staatsbürgerrecht verlieh. Nach dem Tod der Königin Anne bestieg er den Thron als Georg II., jedoch unter enormem politischen Druck und in ständigen Spannungen mit seinen Vorgesetzten sowie seinem Vater. Erst die Regierungsübernahme von Robert Walpole ermöglichte ihm, seine monarchischen Rechte effektiv auszuüben. Seine Zeit als Monarch war durch zwei große Konflikte geprägt: den Österreichischen Erbfolgekrieg und später das Zeitalter Friedrichs des Großen im Siebenjährigen Krieg.

Die königliche Prägung seiner Epoche

Münzen aus der Regierungszeit Georgs II. wurden primär für Großbritannien und Irland geprägt, wobei gelegentlich auch Hanoverianische Ausgaben zirkulierten oder als Reserve gedient haben. Das Porträt des Königs auf dem Vorderbild entwickelte sich unter den Münzmeistern dieser Jahre stetig weiter von frühen barocken Stilen hin zu etwas strengeren Neoklassizismen der späten Regierungsperiode.

Bereits während seines Lebens wurden diese Stücke produziert, oft als Zahlungsmittel für den regen Kolonialhandel genutzt. Die Rückseite zeigt meist die allegorische Darstellung Britannia an Land oder zur See, was auf den starken Seehandel und die britischen Marineinteressen unter seiner Herrschaft hinwies.

Warum diese Stücke im Kasten eines Sammlers glänzen

Für Numismatiker sind diese Münzstücke besonders wertvoll aus mehreren Gründen:

  • Historische Dokumentation: Die Prägungen dokumentieren die finanzielle Stabilität Britanniens in den Jahrzehnten nach der Südseeblase.
  • Künstlerischer Wandel: Sie zeigen, wie künstlerisch das Königspaar sowie Porträts unter dem Einfluss von Walpole und späteren Oppositionellen variierten.
  • Eine einzigartige Figur: Als letzter gebürtiger Nicht-Brite auf diesem Thron ist jede Darstellung seines Gesichts ein historisches Zeugnis seiner spezifischen dynastischen Verbindung nach Deutschland zurückgebunden zu Hanovern.

Sammeln Sie diese Münzen, um die visuelle und materielle Erinnerung an eine Epoche des Wandels zwischen absolutistischer Herrschaft in Hannover und parlamentarisch geprägter Monarchie in London festzuhalten. Die Schätze dieser Zeit erzählen von einem König, der Truppen persönlich auf das Schlachtfeld führte.

GREAT BRITAIN. George II, Copper Halfpenny, 1747
Verkauft für: $17.0
GREAT BRITAIN. George II, Copper Halfpenny, 1747
Great Britain - 1/2 Penny 1752 - George II
Verkauft für: $17.0
Great Britain - 1/2 Penny 1752 - George II
Great Britain - 1/2 Penny 1746 - George II
Verkauft für: $36.0
Great Britain - 1/2 Penny 1746 - George II
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