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Commodus (161-192)
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Commodus (* 31. August 161 in Lanuvium; † 31. Dezember 192 in Rom): Geschichte und Münzprägung

Lucius Aurelius Commodus Antoninus Augustus, besser bekannt als Commodus, verkörpert den epischen Abschluss der fünfjährigen Regentschaft seiner Dynastie. Als einziger Nachfolger des Philosophenkaisers Mark Aurel stieg er im Jahr 180 an die Macht und prägt damit das späte Römische Reich nachhaltig.

Schon als Jugendlicher erhielt er den Caesar-Titel, was seine politische Präsenz lange vor dem Amtsantritt markiert. Die Geschichte der römischen Kaiserzeit wird oft an seiner Person gemessen: begann sein Herrschaftsführung noch unter dem Vorzeichen des "Princeps", endete ihre Regierungsperiode in einer tiefen Spaltung zwischen Hof und Senat. Seine Regierungsweise, die von antiken Historikern teils stark kritisch beleuchtet wurde, spiegelt sich deutlich wider auf den damals geprägten Münzen.

Schatten über Silber: Beziehung zur Münzprägung

Römische Prägeanstalten in Rom und Ost ergaben während seiner Herrschaft verschiedene Denare. Diese trugen seine Porträts, die eine Entwicklung durchmachten: Von der jugendlichen Darstellung im Dienst seines Vaters bis hin zu älteren Bildern mit militärischem Schmuck oder sogar dem Siegeszeichen des Apollo.

  • Zu Beginn seiner Alleinherrschaft präsentierte er sich oft als Nachfolger Mark Aurels, um Kontinuität zu zeigen.
  • Spätere Münzen trugen Beinamen wie Pius Felix, die auf einem Wandel seiner Selbstwahrnehmung beruhen sollten.

Nach seinem Tod und der Senatsdamnatio memoriae wurde seine Darstellung zeitweilig verboten. Dennoch erschienen nachfolgende Imperatoren mit dem Porträt des verstorbenen Kaisers oder erinnerten an den Verlauf, um politische Legitimation zu suchen. Goldmünzen unter seiner Herrschaft sind selten; die wichtigsten Überreste finden sich in Silber.

Faszination für Sammler

Sammler dieser Zeit schätzen diese Münzstücke wegen ihrer narrativen Tiefe. Ein Vergleich eines Denars aus dem frühen Kaiserzeit (180) mit einem späteren Exemplar zeigt die drastische Veränderung der Selbstdarstellung des Herrschers und den Übergang von humanistischen Idealen zu autokratischer Propaganda.

  • Diese Stücke dokumentieren, wie Bildsprache politische Ziele unterstützt.
  • Seltenere Typen mit speziellen Siegstiteln (Germanicus) verbinden das Stück direkt mit der Geschichte an den Grenzen des Imperiums.

Jeder Sammler findet einen Ankerpunkt in diesem Numismatik-Stück: sei es durch künstlerische Darstellung, die sich vom klassischen Stil abhebt oder historische Seltenheit. Wer hier sucht, erfährt nicht nur über Metallwährung, sondern auch über den psychologischen Druck eines Kaisers zu lernen.

Kommen Sie nach dem Museumsschrein und stöbern Sie durch das Sortiment antiker Münzstücke des Antoninischen Zeitalters. Der Blick auf Commodus ist mehr als Historiographie; er bietet einen einzigartigen Einblick in die Dynamik einer kaiserlichen Monarchie, dargestellt im Metall.

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