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Adolf Frederick of Sweden (1710 - 1771)
 
  1876, Baden (Grand Duchy), Frederick I. Nice Gold 10 Mark Coin. 3.92gm!  Condition: VF+ Mint date: 1876 Reference: KM-264. Mint Place: Baden (G) Mintage: 135,760 pcs.   Denomination: 10 Mark  ...
Verkauft für: $210.0
1876, Baden (Grand Duchy), Frederick I. Nice Gold 10 Mark Coin. 3.92gm! Condition: VF+ Mint date: 1876 Reference: KM-264. Mint Place: Baden (G) Mintage: 135,760 pcs. Denomination: 10 Mark ...
 
  1895, Baden (Grand Duchy), Frederick I. Large Silver 5 Mark Coin. Tooled F-VF!  Mint Year: 1876 Reference: KM-268. Denomination: 5 Mark   Mint Place: Baden (G) Condition: Tooled/smoothed surf ...
Verkauft für: $53.0
1895, Baden (Grand Duchy), Frederick I. Large Silver 5 Mark Coin. Tooled F-VF! Mint Year: 1876 Reference: KM-268. Denomination: 5 Mark Mint Place: Baden (G) Condition: Tooled/smoothed surf ...
 
   
      1599, East Friesland (Countship), Enno III. Silver Schilling (6 Stuber) Coin. R!  Mint Place: Emden   Mint Period: 1599-1625  Denomination: Schilling (6 Stüber)  Condition: Weakly str ...
Verkauft für: $18.0
1599, East Friesland (Countship), Enno III. Silver Schilling (6 Stuber) Coin. R! Mint Place: Emden Mint Period: 1599-1625 Denomination: Schilling (6 Stüber) Condition: Weakly str ...
  Adolf Frederick of Sweden (1710 - 1771) Link zur Wikipedia

Adolf Friedrich (* 1710 –† 1771): Geschichte und Münzprägung

Adolf Friedrich war König von Schweden zwischen dem Jahr 1751 und seinem Tod im Februar 1771. Er entstammte einem alten Adelsgeschlecht, das als Herzog über Holstein-Gottorf herrschte und eng mit der schwedischen Krone verwandt war. Als Sohn des Fürstbischofs von Lübeck verbrachte er einen Teil seiner Jugend in Deutschland, bevor ihn die Wahl zum Thronfolger festigte. Seine Regierungszeit fiel in eine kritische Phase schwedischer Geschichte, das sogenannte Zeitalter der Freiheit, geprägt durch intensive Parteikämpfe und politische Spannungen zwischen dem absoluten Herrscherwillen und den einflussreichen politischen Räten.

Historisch bedeutend ist die Verbindung von Adolfs Person zur staatlichen Münzprägeanstalt in Stockholm. Während seiner Regentschaft wurden Silber- und Kupferstücke im Auftrag der Königsmünzen prägte, um die Währung für das tägliche Leben zu sichern. Zu Lebzeiten wurde sein Bildnis auf verschiedenen Nominierungen verwendet, wobei er oft als Kronprinz vor dem Regierungsantritt oder mit königlichen Titeln nach seiner Krönung 1751 dargestellt wurde. Diese Darstellungen dokumentieren den Wechsel von der Personalunion unter König Karl XI hin zur schwedischen Verfassungsmonarchie.

Darstellung auf Metall und Zeitzeugen

Schweden emittierte Münzen mit dem Porträt des Monarchen, um Autorität zu bestätigen. Die ersten Stücke stammten oft aus den Jahren 1743 bis 1750, noch vor oder kurz nach seiner Amtsaufnahme als Erbe und König. Sammler erkennen die Prägungsorte an spezifischen Stempeln der Münzmeister in Stockholm.

  • Silberstücke (Daler) dienten oft großen Transaktionen, während Kupfermünzen den Handel im kleineren Maßstab ermöglichten.
  • Nach seinem Tod wurden manche Typfortsetzungen von Nachfolgern unter dessen Bild oder als Gedenkmunition genutzt.

Das Porträt auf dem Münzkupfer basiert häufig auf gemalten Vorlagen, darunter Werke berühmter Radierer wie Johann Elias Ridinger. Diese künstlerische Qualität hebt diese Objekte über reines Zahlungsmittel hinaus und macht sie zu kunsthistorischen Dokumenten.

Sammlerinteresse und historischer Wert

Münzsammler schätzen Stücke aus dieser Epoche für ihren narrativen Reichtum. Adolf Friedrich repräsentiert den Übergang von absolutistischem Einfluss hin zur Ratspolitik, ein Thema das in der Forschung intensiv diskutiert wird.

  • Seltenheit: Viele Prägejahre wurden stark geprägt, aber bestimmte Jahre mit speziellen Motiven sind weniger verbreitet.
  • Geschichte: Die Münzen erzählen eine Geschichte von Machtverlust des Königs gegenüber dem Reichsrat.

Für den Sammler ist es besonders wertvoll, Objekte zu besitzen, die direkt an einen Herrscher knüpfen, dessen Leben durch Anekdoten wie das letzte große Mahl im Schwedenland bekannt wurde. Das Wissen um diesen Umstand verleiht dem Fundament einer Sammlung eine besondere kulturelle Tiefe.