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Königreich Großbritannien (1707-1801)

1/2 Crown Königreich Großbritannien (1707-1801) Silber Anne (Großbritannien)(1665-1714)
1/2 Crown Königreich Großbritannien (170 ...
Diese Gruppe hat   24 Münzen / 17Preise
1 Guinea Königreich Großbritannien (1707-1801) Gold Georg II (1683-1760)
1 Guinea Königreich Großbritannien (1707 ...
Diese Gruppe hat   11 Münzen / 10Preise
1 Shilling Königreich Großbritannien (1707-1801) Silber Georg I (1660-1727)
1 Shilling Königreich Großbritannien (17 ...
Diese Gruppe hat   27 Münzen / 21Preise
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Königreich Großbritannien: Geschichte, Münzprägung und Sammlerstücke

Eine der faszinierendsten Perioden in der europäischen Metallgeldgeschichte beginnt im Jahre 1707 mit dem Zusammenschluss zweier mächtiger Reiche. Das Königreich Großbritannien entstand nicht als bloße politische Verwaltungseinheit, sondern als eine neue Ära des globalen Handels und kulturellen Austauschs zwischen England und Schottland. Für das Auge eines Sammlers bedeutet dieser Zeitpunkt weit mehr als nur eine Änderung im Titel auf einer Münze; es markiert den Übergang von einem rein englischen Imperium zu einer ersten Phase der britisch-großbritannischen Machtentfaltung, die noch vor dem Beitritt Irlands steht.

Historischer Hintergrund

Die Geschichte dieses Staates ist untrennbar mit dem Konzept der Personalunion verbunden. Seit 1603 teilten sich Herrscher Englands und Schottland dieselbe Person, doch erst am ersten Mai des Jahres 1707 wurde diese Verbindung rechtlich zur vollständigen Einheit erklärt. Das neue Königreich umfasste nun die gesamte geographische Expanse von Irland bis nach Neufundland in Nordamerika. Diese Expansionswelle trieb den Bedarf an wertigem Metall enorm voran, da der Handel mit dem indischen Subkontinent und afrikanischen Küstenregionen Gold- und Silbervorräte benötigte.

Für die Wirtschaftswissenschaftler war dieser Zeitraum entscheidend. Die Kolonien wuchsen, doch gleichzeitig mussten enorme Summen für den Krieg gegen französische Rivalitäten aufgebracht werden. Das Finanzsystem musste sich an diesen Anforderungen anpassen. Während die beiden früheren Parlamente verschwanden und ein neues Parlament in Westminster entstand, blieb das kulturelle Erbe erhalten. Die Münzen aus dieser Epoche spiegeln diese Fusion wider: Man kann sehen wie der englische Löwe dem schottischen Stier Platz machte, ohne dass dabei jedoch der alte Glanz verlor.

Geschichte von Währung und Münzprägung

Nun zur eigentlichen Kernfrage für jeden Kenner. Im Jahr 1707 endeten die Ära rein englischer Münzen nicht abrupt, sondern entwickelten sich zu etwas ganz Neuem. Bis zum Jahre 1801 prägten Münzherren in London Gold- und Silbermünzen, deren Legenden langsam den Namen der neuen Monarchie trugen.

Für Sammler bietet dies eine wichtige Unterscheidung: Während früher reine Stempel nach dem Königreich England existierten, begann man nun, die Inschriften zu modernisieren. Das Wort Great Britain erschien schrittweise auf Schillingen und Groschen, bevor es das Hauptstück des Imperiums erreichte. Es war ein Prozess der Identifikation. Die Währungsreform diente nicht nur der innerstaatlichen Einheit, sondern signalisierte auch den anderen Nationen eine neue Größe im internationalen Bankwesen.

Besonders interessant ist die Entwicklung während und nach dem Regierungsantritt Georgs I., da nun viele alte Münzen des Vorgängers weiter geprägt wurden. Die Qualität stieg merklich an, was für das Vertrauen der Händler in den neuen Staat notwendig war. Silbermünzen waren dabei besonders wichtig für die lokale Wirtschaft im Inselreich, Gold hingegen diente als Instrument internationalen Handels.

Münzstätten und Münzproduktion

Das Zentrum des Geldes lag unbestritten bei der Tower of London in der City von Westminster. Diese Produktionsstätte war unter dem direkten Schutz der Krone stehend angelegt worden. Die Prägetradition wandelte sich hier grundlegend: Im Gegensatz zur vorherigen Ära wurden strengere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, da die Wertschrift für den gesamten Kolonialhandel verantwortlich zeichnete.

Künstlerische Merkmale spielten eine große Rolle. Der Schweiß des Prägevorgangs war präzise und sauber gehalten, um Entertäuschung zu vermeiden. Die Münzstätten produzierten nicht nur Gelder der lokalen Bedeutung wie Penny oder Groat, sondern auch die prestigeträchtigen Sovereigns für den Export.

    Das Tower-Mint in London blieb das Herzstück des gesamten Systems.
  • Tüchtige Goldschmiede und Prägekünstler wurden angestellt, um Porträts der Herrscher mit höchster Präzision auf die Medaillen zu übertragen.
  • In späteren Phasen dieser Zeit wurde sogar versucht, den Schatzhort durch verbesserte Metallverarbeitung besser auszuschöpfen.

Bedeutende Münzen

Unter Sammlern gelten zwei Haupttypen als besonders bedeutsam für diese Ära. Der erste Typ ist die Guinea zu fünf Schilling, das Goldstück der ersten Stunde unter Queen Anne und späteren Königen. Diese Münze wurde nicht nur im eigenen Land genutzt, sondern war über den ganzen Atlantik verbreitet.

Eine andere herausragende Sorte stellt das Farthing dar. Obwohl es ein kleines Silbermünzchen ist, erzählt seine Geschichte etwas vom Leben der einfachen Leute in der Stadt Westminster und den ländlichen Gebieten Schottlands.

    Fundstück: Das Halbgoldguinea
    Hintergrund: Dieses Stück diente oft als Standard für große Summen.
  • Gestaltung: Es zeigt das Porträt des jeweiligen Königs mit Krone in sehr hoher Qualität, was für die damalige Zeit ungewöhnlich detailliert war.

Kulturelles Erbe

Münzprägung ist weit mehr als nur Geld. Für ein Königreich wie dieses spiegelt das Münzbild die Religion wider: Die Kirche von Schottland und England mussten getrennt dargestellt werden, was zu einer interessanten Dualität in den Inschriften führte.

    Symbole des neuen Staates
    In der Kunstgeschichte repräsentiert Britannia nun nicht mehr nur ein fiktives Weib aus alter Zeit sondern wurde zur Nationalsymbolik.
  • Das Reich der Kronen: Die Krone selbst zeigte nun die Wappen von England und Schottland vereinigt was auch auf den Münzen durch die Kombination von Rosen, Lilien und Thron dargestellt wurde.

Für Sammler

Sammeln Sie heute historisches Gold? Das Studium der Übergangsstücke dieser Epoche ist für Experten unerlässlich. Ein wichtiges Merkmal sind oft fehlende oder veränderte Inschriften, die beweisen das neue Königreich Großbritannien und nicht mehr nur England.

Eine seltene Gelegenheit entsteht bei Stücken aus dem Ende des Jahrhunderts kurz vor 1801. Die Qualität der Prägung nimmt zu bevor Irland eintritt. Für den Käufer bedeutet dies eine historische Chance: Er erwirbt einen Zeuge jener Zeit, als das Britische Weltreich erst seinen Hochpunkt erreicht.

Die Geschichte von Großbritannien ist geprägt durch koloniale Expansion und kulturelle Verschmelzung ohne jedoch die nationalen Identitäten zu zerstören. Das Münzmaterial wurde genutzt um dieses Erbe für nachkommende Generationen festzuhalten. Wer nun in der Auktion eine solche Prägung findet, erwirbt nicht nur Metallelemente sondern auch einen Teil dieser einzigartigen historischen Entwicklung zwischen den alten Königreichen und dem neuen Reich.

GREAT BRITAIN 5 Shillings 1951 Prooflike - Cu-Ni - Festival of Britain - 2945 *
Verkauft für: $8.0
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GIBRALTAR 1 Crown 1999 -Cu-Ni- Sydney Olympics / Aboriginal Woman - UNC - 2908 *
Verkauft für: $8.0
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ISLE OF MAN 1/2 Penny 1981 - Bronze - Elizabeth II. - F.A.O. - VF/XF - 2303
Verkauft für: $1.0
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