| Benito Juárez | Link zur Wikipedia |
Mit seltenen Ausnahmen dienen in der Zeit des 19. Jahrhunderts vorrangig Banknoten zur Darstellung konkreter Nationalhelden, während Prägungen oft abstrakte Allegorien zierten. Dennoch gilt das Bildnis Benito Juárez García heute als eines der wichtigsten ikonographischen Elemente auf mexikanischer Währung überhaupt. Für den Sammler stellt die Erforschung dieser Numismatik eine Brücke zwischen politischen Umbrüchen und nationaler Identität dar.
Benito Juárez, geboren im kleinen Zapotekendorf San Pablo Guelatao, war mehr als nur ein Staatspräsident. Er vertrat das Ideal des Liberalismus einer Nation aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Schichten. Sein Aufstieg vom Rechtsstaatler zu den Befreiungskämpfen gegen die französische Intervention bis hin zur Abschaffung der kirchlichen Privilegien (Las Reformas) machte ihn unverzichtbar für jegliche Darstellung staatlicher Macht.
Hintergrund der Währungsdarstellung
Sammlerkriterien und Historischer Wert
Für jeden Enthusiasten ist es bedeutsam zu erkennen, dass das Gesicht Juárezs nicht bloß eine Zierde war. Es repräsentierte einen politischen Akt der Identitätsstiftung nach dem Eingriff ausländischer Mächte und inneren Bürgerkriegen.