| Wilhelm I, German Emperor (1797-1888) | Link zur Wikipedia |
König von Preußen sowie erster Deutscher Kaiser verkörperte Wilhelm Friedrich Ludwig das Zeitalter der nationalstaatlichen Wiedergeburt des deutschen Volkes. Geboren in Berlin als zweitgeborener Sohn des Königspaares, wurde er durch die Erfahrungen seiner Jugend und den napoleonischen Kriegen geprägt. Bereits mit vierzehn Jahren diente er im Garde-Regiment zu Fuß und nahm an Schlachten wie bei Bar-sur-Aube teil. Seine militärische Laufbahn bestimmte sein Leben bis in höchste Ämter hinein. Als sein Bruder Friedrich Wilhelm IV kinderlos starb, übernahm die Verantwortung für das Königshaus auf ihn. Die Öffentlichkeit sah ihn zunächst als Symbol der konservativen Militärpartei wahrnehmbar.
Nachdem 1858 seine Regentschaft begann und später durch Bismarck gestützt wurde er zum Reichsführer gewählt. Er setzte in seinen vier Regierungsjahren eine konservative Politik gegen die Liberalisierung fort, was zu Spannungen mit dem Parlament führte. Die drei Einigungskriege zwischen 1864 und 1870 sicherten Preußen den Weg zum Nationalstaat. Am Januar achtzehnten proklamierte man ihn dann Kaiser in Versailles nach der Schlacht von Sedan gegen Frankreichs Truppen.
Zu Lebzeiten erschienen bereits Silberrupien und Thaler mit seinem Bildnis. Diese Silbermünzen dienten als Zahlungsmittel im Königreich Preußen lange vor der Reichswährung. Ab 1871 prägten seine Prägungen auf Goldmarken und Kronmünzen, die den Neustart des kaiserlichen Staates symbolisierten. Das Porträt erscheint oft mit einem militärischen Orden geschmückt um Autorität zu betonen. Die Münzstätten in Berlin und anderen Orten schufen dabei neue Designs für das vereinte Reich.
Sammler finden diesen historisch wichtigen Monarchen aus folgenden Gründen besonders fesselnd:
Jedes Stück bietet Einblick in die Identifikation einer Nation. Durch diese Relikte lernen Enthusiasten wie Sie direkt vom Aufstieg Preußens zum Deutschen Reich.