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Macrianus Maior (?-261)
MacrianusSolidus, Konstantinopel. 4,31 g. RIC 507 ff. GOLD. Minimal gedrückt, sehr schön
Verkauft für: $330.0
MacrianusSolidus, Konstantinopel. 4,31 g. RIC 507 ff. GOLD. Minimal gedrückt, sehr schön
 
 
  
 1762, Knights of Malta, Emmanuel Pinto. Scarce Gold 10 Tari Coin. PCGS XF-40! 
  
 Mint year: 1762 Denomination: 10 Scudi References: Friedberg 36, KM-271 Condition: Certified and graded  ...
Verkauft für: $1225.0
1762, Knights of Malta, Emmanuel Pinto. Scarce Gold 10 Tari Coin. PCGS XF-40! Mint year: 1762 Denomination: 10 Scudi References: Friedberg 36, KM-271 Condition: Certified and graded ...
 
 
  
 1769, Knights of Malta, Emmanuel Pinto. Nice Silver 15 Tari Coin. F-VF 
  
 Mint year: 1769 References: KM-258.2. R! Denomination: 15 Tari (XV Tari) Condition: Dark oxidation deposits, ot ...
Verkauft für: $113.0
1769, Knights of Malta, Emmanuel Pinto. Nice Silver 15 Tari Coin. F-VF Mint year: 1769 References: KM-258.2. R! Denomination: 15 Tari (XV Tari) Condition: Dark oxidation deposits, ot ...
  Macrianus Maior (?-261) Link zur Wikipedia

Macrianus Maior († 261): Geschichte und Münzprägung

Fulvius Macrianus, auch bekannt als der Ältere oder Macrianus Maior, steht im Zentrum einer turbulenten Epoche des römischen Kaisertums. Er fungierte zunächst unter Kaiser Valerian in dessen Feldherrenkreis mit beträchtlichem Einfluss und persönlichem Reichtum.

Ihm war die Ehefrau von adligem Ursprung verheiratet, er selbst stammte aus einfachen Soldatenkreisen. Als Kaiser Valerian im Jahr 260 durch persische Heere entführt wurde, löste dies einen Machtvakuum-Ausbruch in den Ostprovinzen aus. General Macrianus nutzte diese Lücke, unterstützter von dem Prätorianerpräfekten Ballista und anderen Offizieren.

Politische Rolle im Kontext der Reichskrise

In dieser Situation wurde er durch das Heer selbst zum Imperator erklärt. Um die Legitimität seiner Herrschaft zu wahren, ließ er seine beiden Söhne Macrianus Minor und Quietus ebenfalls zum Kaiser ausrufen.

Hierin liegt ein fundamentales historisches Interesse: Wie sich Militärs ohne kaiserliche Erlaubnis in den Rang von Fürsten schoben. Der Marsch seiner Truppen führte zunächst nach Westen, endete jedoch militärisch im Thrakien durch den Widerstand des Galliens Generals Aureolus.

Das Schicksal des Vaters war tragisch: Er starb bereits 261 in der Schlacht oder kurz danach. Auch die Nachfolge blieb unruhig, denn Quietus wurde später ermordet und somit endete dieser kurze Usurpatoren-Zyklus bald vollständig.

Münzliche Präsenz im Osten des Reiches

In diesen Jahren der Unruhe entstanden Münzen in den östlichen Legionsbezirken. Sie wurden zu Lebzeiten hergestellt, während die Macht noch von den Aufständischen ausgeübt wurde.

  • Erschaffung nach Gefangennahme des Kaisers:

Mit der Prägung zeigte das Heer eine neue dynastische Linie an. Nach dem Tod wurden weitere Serien eingestellt, da die kaiserliche Anerkennung weggefallen war und Aureolus sich durchsetzen konnte.

  • Bildnisse des Vaters im Rang eines Feldherrn:
  • Diese Münzen dienten als politisches Instrument zur Sicherung der Loyalität in den ferngelegenen Provinzgebieten gegenüber dem Westen. Sie zeigten oft siegreiche Reiter oder militärische Symbole, die auf eine kaiserliche Autorität abzielten.

    Bedeutung für Münzsammler und historische Forschung

    Für Sammler bieten Objekte aus dieser Zeit einen einzigartigen Zugang zu der Dynamik des 3. Jahrhunderts.

    Die Seltenheit ist gegeben, da viele Stücke verschollen oder nur fragmentarisch überliefert sind. Sie ermöglichen Einblicke in die wirtschaftliche Stabilität während politischer Krisen und dienen als pädagogisches Instrument für Anfänger fortgeschrittener Sammler gleichermaßen zur Identifizierung von Usurpatorenprägungen.

    Solche Münzen zeigen nicht nur das Porträt, sondern auch den Weg zu späteren Reformperioden unter Aurelian zurück. Der künstlerische Stil variiert leicht je nach Stadt oder Legionsquartier, wobei die historischen Umstände im Vordergrund der Aufmerksamkeit stehen müssen, um diese Stücke richtig einzuordnen.