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Ludwig XIV (1638-1715)
Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. Quatre deniers de Strasbourg 1704 BB. Gadoury 83. Sehr schön - vorzüglich
Verkauft für: $50.0
Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. Quatre deniers de Strasbourg 1704 BB. Gadoury 83. Sehr schön - vorzüglich
Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. 1/2 Ecu 1693 K, Bordeaux. Überprägt. Gadoury 185. Kleine Randfehler, sehr schön
Verkauft für: $59.0
Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. 1/2 Ecu 1693 K, Bordeaux. Überprägt. Gadoury 185. Kleine Randfehler, sehr schön
Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. 1/10 Ecu 1715 G, Poitiers. Gadoury 125. Kleine Schrötlingsfehler, sehr schön
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Frankreich. Ludwig XIV. 1643-1715. 1/10 Ecu 1715 G, Poitiers. Gadoury 125. Kleine Schrötlingsfehler, sehr schön
  Ludwig XIV (1638-1715) Link to Wikipedia

Ludwig XIV. Lebensdaten (* 5. September 1638; † 1. September 1715): Geschichte und Münzprägung

Einführung in die Epoche des Sonnenkönigs

Ludwig XIV., König von Frankreich, gilt als der prägendste Monarch des Absolutismus. Seine Regentschaft erstreckte sich über sieben Jahrzehnte, wodurch er zu einer zentralen Figur in der Geschichte Europas wurde. Für Numismaten ist seine Person untrennbar mit dem Aufstieg eines modernen staatlichen Appareats und einem durchgreifenden Merkantilwesen verbunden. Als Herrscher aus dem Hause Bourbon verband Ludwig das Gottesgnadentum mit einer ausgefeilten Hofkultur, die sich in der Kunst wie im Geldbild abspiegelte.

Zahlreiche Münzen trugen sein Porträt nicht nur als Statussymbol, sondern dienten als politisches Statement. Sie sollten demonstrieren: Frankreich unter seiner Führung stand an der Spitze des europäischen Kontinents. Die Zeit zwischen 1643 und 1715 war geprägt von Expansion und innerer Stabilisierung.

Siege zur Münzprägung

Königreiche, die seine Effigy trugen: Ludwig XIV. wurde auf den Gold-, Silber- und Kupfermünzen des Königreichs Frankreich geprägt. Zu diesen gehörten das Gros-Louis d'Or sowie diverse Livrentscheine.

  • Gekennzeichnete Einheiten waren oft mit dem Bildnis der Königsfamilie versehen, wobei Ludwig als alleiniger Souverän in Erscheinung trat.
  • Auch nach seinem Tod wurden teilweise Münzpräge fortgesetzt oder neue Serien vorbereitet, die jedoch schnell durch den Nachfolger unterbrochen wurden. In vielen Fällen ist es schwierig, exakte Lebensdaten auf alten Stücken zu finden, da einige Prägungen erst posthum weitergingen.
  • Diese Stücke entstanden in einer Zeit starker Finanzreform unter Jean-Baptiste Colbert. Die Münzen sollten Wohlstand und Macht demonstrieren. Sie zeigen meist den König im Profil oder frontal, gekrönt mit dem königlichen Diadem, was seinen Anspruch auf die absolute Herrschaft symbolisierte.

    Vorhandene Sammlerwerte

    Münzsammler suchen diese Stücke oft aus kunstgeschichtlicher und historischer Perspektive heraus. Die Schärfe der Porträts spiegelt den Einfluss des Barocks wider, wobei die Prägungsmethoden von Silber- oder Kupfermünzen deutlich voneinander unterschieden werden können.

    • Kunsthandwerkliche Meilensteine sind hier vor allem an Münzschnitträndern und Ornamentik ablesbar.
  • Seltenere Stücke, die etwa aus den früheren Jahren seiner Regentschaft stammen oder mit spezifischen Initialabkürzungen von Hofmünzerinnen versehen wurden,
  • dazu zählen besonders als begehrte Objekte im Bereich der modernen Numismatik.

    • Viele Sammler interessieren sich für die Verbindung von Staatskunst und Währung. Die Stücke bieten zudem Einblicke in wirtschaftliche Veränderungen jener Ära, wie etwa die Einführung des neuen Franken oder Reformen bei den Silbermünzen.

    Für Anfänger ist diese Epoche aufgrund der langen Regierungszeit gut erforscht; für Fortgeschrittene bietet sie eine große Bandbreite an Variationen. Sammler schätzen hier weniger Marktpreise, sondern den pädagogischen und historischen Wert des Materials als Beweis einer einzigartigen Herrscherära.

    Dieses Fundament bildet die Basis eines jeden Schatzfinders zu sammeln oder einzusammeln können.