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Ladislaus the Posthumous of Hungary (1440 -1457)
 
 1509, Kingdom of Hungary, Vladislas II Jagiellon. Silver Denar Coin. Kremnitz mint!  Mint Year: 1509 Denomination: Denar Reference: Huszar 811. Mint Place: Kremnitz (K-G) Condition: Reddish to ...
Verkauft für: $40.0
1509, Kingdom of Hungary, Vladislas II Jagiellon. Silver Denar Coin. Kremnitz mint! Mint Year: 1509 Denomination: Denar Reference: Huszar 811. Mint Place: Kremnitz (K-G) Condition: Reddish to ...
 
 
   1460, Vienna, Emperor Frederick III
Verkauft für: $4.0
1460, Vienna, Emperor Frederick III "the Peaceful". Silver Pfennig Coin. aXF! Mint Place: Vienna. Mint Master: Teschler Reference: CNA Fa 13. Mint Period: around 1460 Denomination: ...
 
 
   

 1516, Bohemia, Vladislas II Jagiellon. Silver (White) Pfennig Coin. VF   Condition: VF  Mint Place: Kuttenberg   Mint Period: 1471-1516 AD  Denomination: Uniface Pfennig / White Pfennig ...
Verkauft für: $6.0
1516, Bohemia, Vladislas II Jagiellon. Silver (White) Pfennig Coin. VF Condition: VF Mint Place: Kuttenberg Mint Period: 1471-1516 AD Denomination: Uniface Pfennig / White Pfennig ...
  Ladislaus the Posthumous of Hungary (1440 -1457) Link zur Wikipedia

Ladislaus Postumus Lebensdaten in Klammern: Geschichte und Münzprägung

Historische Biografie und Bedeutung

Ladislaus Postumus, geboren im Jahr 1440 und verstorben nur wenige Jahre später am 23. November 1457, war eine zentrale Figur in der komplexen Thronfolgegeschichte Mitteleuropas zur Zeit des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit. Als letzter Erbe des Albertinischen Familienzweigs der Habsburger verkörperte er das Ende einer männlichen Herrscherlinie. Sein Schicksal ist untrennbar mit dem Fall Sigismunds und den darauffolgenden Auseinandersetzungen um die ungarische Krone verbunden.

Kurz nach seiner Geburt, noch bevor sein Vater Albrecht II. starb, wurden seine Rechte auf Ungarn und Böhmen besiegelt. Doch diese Thronfolge wurde von innen stark herausgefordert. Elisabeth, Mutter Ladislaus', führte einen zweijährigen Bürgerkrieg um den Besitz der Stephanskrone durch, während in Österreich die Leopoldinische Linie Friedrich III. dominierte.

Sogar nach dem Tod des kinderlosen polnisch-ungarischen Königs Władysław I., bei dem sein Gegner Hunyadi als Regent agierte, konnte sich Ladislaus behaupten. Erst 1450 wurde mit seinem Vormund Friedrich III. Frieden geschlossen: Er sollte in Österreich bleiben und die Krone Ungarn bis zu seiner Volljährigkeit regieren lassen.

Besonders bedeutsam ist sein politischer Hintergrund für das Verständnis der europäischen Machtstrukturen jener Epoche, da er als Symbolfigur für die Personalunion von Böhmen, Österreich und Ungarn diente. Mit nur 17 Jahren an der Spitze eines Reichs starb Ladislaus plötzlich am Amselfeld-Krieges oder nach ihm (historisch umstritten), was das Ende des Hauses Albert in direkter männlicher Linie markierte.

Die Münzprägung im Kontext seiner Herrschaft

Für Numismatiker ist die Darstellung Ladislaus Postumus' von besonderem Interesse, da sie politische Instabilität widerspiegelt. Obwohl er offiziell als König gekrönt wurde, erschien sein Bildnis auf den Münzen meist in Form der Wenzelskrone und Stephanskrone-Kontexten. Im Gegensatz zu seinem Großvater Sigismund oder seinen späteren Nachfolgern wie Ludwig I., die eine florierende Prägung pflegten, war Ladislaus ein Kindkönig.

Daher erschienen seine Porträts überwiegend auf Denaren und Halbgeldstücken Ungarns in den Jahren 1450 bis zu seinem Tod. Oft trug das Münzbild nur seinen Namen als Königsinhaber während der Regentschaft von Johann Hunyadi oder unter der Vormundschaft Friedrich III.

Faszination für Sammler

Kollektoren schätzen Exemplare aus dieser Ära besonders wegen ihrer Seltenheit und historischen Dringlichkeit. Eine Münze mit dem Namen Ladislaus V ist ein direkter Beweis dafür, dass der Anspruch eines Kindes auf den ungarischen Thron politisch ernst genommen wurde.

  • Rarität:

Da er als Kind regierte und sehr jung starb sind die geprägten Stückzahlen vergleichsweise gering. Jede überlieferte Prägezeit trägt das Siegel der Zeit des „Raubes der Stephanskrone“ oder des Konflikts mit den Magnaten.

  • Pädagogischer Wert:

Bereits junge Sammler lernen durch diese Stücke über die Rolle von Regenten in Minderjährigkeit und wie das Königshaus seine Macht trotz Bürgerkriege symbolisch unterhielt.