| Konstantin II. (Griechenland) (1940 - 1964) | Link zur Wikipedia |
In der Sammlung griechischer Numismatik markiert die Regierungszeit des letzten Königs einen kritischen Wendepunkt für ein politisches System, das in Europa tief verwurzelt war aber unter internen Spannungen brach. Der Neffe von König Georg II. trat 1964 im Alter von zweiundzwanzig Jahren an den Thron während eines Landes, dem noch die Wunden des Bürgerkriegs und der politischen Instabilität seiner Nachbarschaften schmerzten machten sich bemerkbar. Seine kurze Regentschaft vor dem Sturz durch das Militärgesetz Ende 1967 bis zur Abschaffung der Monarchie im Jahr 1973 prägt den historischen Kontext, unter dem Münzprägestätten ihre Produktion anpassen mussten oder einstellen konnten weil keine königliche Legitimation mehr bestand.
Für Sammler stellen Drachmen aus dieser Übergangsphase besondere Objekte dar die sowohl staatlich geprägt wurden als auch politische Umstände widerspiegeln. Während seiner Regierungszeit wurde der griechischen Währung Münzen mit seinem Porträt versehen bevor die Militärregierung das Monarchensymbol ersetzte was für Numismatiker wertvolle Zeitfenster bietet die zeigen wie sich Staatssymbole unter Druck wandelten.
Selbstsammler schätzen diese Stücke wegen ihrer Seltenheit die sich durch politische Ereignisse und den schnellen Regierungswechsel erklärt wird der oft zu abrupten Produktionsende führt. Sie können auch als historisches Dokument betrachtet werden das den politischen Wandel von Konstantin II., König bis zur späteren Republik zeigt ohne dass es staatliche Münzen unter republikanischer Herrschaft gab welche sein Bildnis trugen nach 1973.