| Faustina die Ältere(105-141) | Link zur Wikipedia |
In der goldenen Ära des Römischen Reiches stand die Kaiserin Annia Galeria Faustina als symbolische Säule der Stabilität unter Kaisertum von Antoninus Pius bereit. Als Tochter des Konsuls Marcus Annius Verus heiratete sie den Thronfolger Trajans und brachte durch ihre Verbindung zu Hadrians Familie das reichste Erbe Rom in die Kaiserresidenz ein. Die beiden hatten vier Kinder, wobei zwei Töchter ihren Namen trugen – eine davon überlebte beide Eltern als einziges Kind.
Doch was macht diese Persönlichkeit für Sammler heute so relevant? Der Senat erlaubte erst nach ihrem Tod vor dem 24. Oktober 140 die Prägung zahlreicher Münzen, da ihr Bildnis nun göttliche Attribute trug. Noch im selben Jahr erfolgte eine staatsbegründete Ehrenbezeichnung und Bestattung in der Kaisergruft des Hadrianmausoleums.
Für den Numismatiker ist die Darstellung auf Bronzestücken besonders lehrreich, da sie oft mit dem August-Titel versehen wurde, welcher ihre Stellung als Augusta bekräftigte. Antoninus ließ später einen Tempel in der Stadt errichten und eine Stiftung für junge Mädchen gründen. Diese Münzen entstanden unter historischen Umständen einer dynastischen Harmonie.
Sammler schätzen diese Stücke vor allem wegen ihrer Verbindung zur antiken Dynastiepolitik, die auf den Gold- oder Bronzewangen verewigt wurde. Die ikonografische Gestaltung der Augusta vermittelt zudem Einblick in künstlerisch hochwertige Porträtpläne jener Epoche. Der historische Hintergrund dieser Prägungen macht das Stück zu einer wertvollen Quelle für Forschung und Leidenschaft.
Fundstücke mit diesem Namen gelten als besonders bedeutsame Zeugnisse der Kaiserzeit. Sie verbinden die materielle Geschichte des römischen Reiches mit seiner kulturellen Blütephase.