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Al-Mahdi (Abbasiden) (775 - 785)
Abbasid, temp.al-Mahdi (775-785), AV Dinar, 4.24g, mintless type, AH161 (Album 214; Bernardi 51), fields scratched both sides, otherwise very fine
Verkauft für: $262.0
Abbasid, temp.al-Mahdi (775-785), AV Dinar, 4.24g, mintless type, AH161 (Album 214; Bernardi 51), fields scratched both sides, otherwise very fine
Irak, Abbasiden. Al Mahdi (AH 171-182) Dinar AH 167, Ohne Angabe der Münzstätte. Mitchiner 156 vergl. 158. GOLD. Vorzüglich - Stempelglanz
Verkauft für: $323.0
Irak, Abbasiden. Al Mahdi (AH 171-182) Dinar AH 167, Ohne Angabe der Münzstätte. Mitchiner 156 vergl. 158. GOLD. Vorzüglich - Stempelglanz
† WORLD COINS, ISLAMIC, Abbasid, temp. al-Mansur b. Muhammad, Silver Dirhams (4), al-Muhammadiya 152h, with heir al-Mahdi Muhammad, 2.70g (A 213.2); Madinat al-Salam 153h, 2.95 (A 213.1); Madinat ...
Verkauft für: $67.0
† WORLD COINS, ISLAMIC, Abbasid, temp. al-Mansur b. Muhammad, Silver Dirhams (4), al-Muhammadiya 152h, with heir al-Mahdi Muhammad, 2.70g (A 213.2); Madinat al-Salam 153h, 2.95 (A 213.1); Madinat ...
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Al-Mahdi Lebensdaten (775–785): Geschichte und Münzprägung

In einer Ära des Umbruchs nach der Etablierung des abbasidischen Reichs stand Al-Mahdi als dritter Kalif am Ruder. Der Titel seines Amtes war nicht nur ein Name, sondern eine theologische Aussage: „Al-Mahdi" deutet auf den geführten oder gelehrt Menschen hin und signalisierte einen religiösen Auftrag in der Herrschaftsführung während einer Friedenszeit zwischen 775 und 785.

Historischer Kontext

Nach dem Tod seines Vaters al-Manṣūr übernahm Al-Mahdi die Regentschaft. Er war nicht nur politisch geschult, sondern trat auch als Feldherr in Erscheinung, der das Reich nach innen und außen konsolidierte. In einer Zeit zunehmenden kulturellen Austauschs förderte er Wissenschaften am Hof von Bagdad, angelehnt an persische Vorbilder aus dem Hause Sassaniden.

Zur Sicherung seiner Legitimität gegenüber rivalisierenden Dynastien wie den Byzantinern nutzte das Kalifat diplomatische Kanäle. Während die byzantischen Münzen oft edle Bildnisse prägten, diente die abbasidische Währung als Statement von Autorität und islamischer Rechtsgültigkeit.

Münzprägung unter Al-Mahdi

Nach der Herrschaft des Kalifen wurden offizielle Münzen hergestellt. Diese sind historische Dokumente, keine bloßen Zahlungsmittel. Bei den abbasidischen Goldmünzen aus seiner Regierungszeit trug er nicht das Bildnis eines Menschen auf dem Kopf, sondern lediglich sein Name und seine Titel in arabischer Inschrift zusammen mit religiösen Texten.

Dieser Stil entsprang der strengen Tradition im frühen Islam. Münzprägung zu Lebzeiten des Herrschers unterstrich seine göttliche Auszeichnung (Gottesspende). Da diese Prägungen oft direkt aus dem Zentrum Bagdad in die Provinzen gingen, wurden sie auch als Instrument genutzt, um den politischen Kurs al-Mansurs fortzusetzen.

Wahl für Sammler

Münzsammler finden an Stücken mit der Legende Al-Mahdi einen einzigartigen Zugang zur Geschichte. Sie verbinden die Ästhetik des Metallhandwerks mit einem tiefgreifenden Wandel im Nahen Osten: Vom römisch-byzantinischen Einfluss hin zu einer eigenen islamischen Identität.

  • Die frühen Stücke spiegeln den Übergang von einfachen Inschriften zu komplexeren politischen Titeln.

Seltenheit und historischer Wert ergeben sich aus ihrer Rolle als Zeugen eines Friedenszeitraums, in dem Bagdad kultureller Schmelztiegel wurde. Für jeden Sammler steht das Stück nicht nur für Goldgewicht, sondern dokumentiert die Legitimität der abbasidischen Herrschaftsgenealogie über Generationen hinweg.