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Während der Regierungszeit von Georg III., die von 1760 bis 1820 dauerte, wurden verschiedene Prägetechniken eingesetzt, um Münzen für den Umlauf im gesamten britischen Empire herzustellen. Hier sind einige der wichtigsten Prägetechniken, die in dieser Zeit verwendet wurden:

Gehämmerte Münzen: Zu Beginn der Herrschaft Georgs III. wurde noch die traditionelle Methode der gehämmerten Münzen verwendet. Dabei wurde ein blankes Stück Metall (ein Schrötling) zwischen zwei Matrizen gelegt und mit einem Hammer darauf geschlagen, um das Motiv auf die Münze zu prägen. Das Prägen gehämmerter Münzen war arbeitsintensiv und führte zu unregelmäßig geformten Münzen.

Dampfbetriebene Münzpressen: Die Einführung dampfbetriebener Münzpressen revolutionierte die Münzproduktion während der Herrschaft von Georg III. Dampfbetriebene Pressen ermöglichten im Vergleich zur Hämmerprägung eine höhere Effizienz und Konsistenz bei der Münzproduktion. Diese Pressen nutzten Dampfkraft, um eine Kraft auf die Matrizen auszuüben und auf den dazwischen liegenden Schrötling zu schlagen, um Münzen mit einheitlicher Größe und Form herzustellen.

Kupferprägung: Unter Georg III. kam es zu bedeutenden Veränderungen in der Kupferprägung, insbesondere mit der Einführung der Soho Mint in Birmingham. Die von Matthew Boulton gegründete Soho Mint leistete Pionierarbeit bei neuen Prägetechniken wie der Einführung dampfbetriebener Münzpressen und dem Prägen von Münzen mit dem Münzring. Beim Kragenprägen wurde vor dem Prägen ein Kragen um den Rand des Schrötlings gelegt, was zu Münzen mit erhöhtem Rand und verbesserter Qualität führte.

Wagenradprägung: Im Jahr 1797 genehmigte die Regierung Georgs III. die Herstellung großer Kupfermünzen, die als „Wagenrad“-Pennys und Zwei-Pence-Münzen bekannt sind. Diese Münzen zeichneten sich durch ihr großes Format, ihre dicken Schrötlinge und ihr Hochreliefdesign aus. Sie wurden mit dampfbetriebenen Pressen hergestellt und sollten dem Mangel an im Umlauf befindlichen Kleinmünzen entgegenwirken.

Gold- und Silbermünzen: Während der Herrschaft Georgs III. wurden Gold- und Silbermünzen mit ähnlichen Prägetechniken wie in früheren Perioden hergestellt, einschließlich der Verwendung dampfbetriebener Pressen für eine höhere Effizienz. Die Münzen wurden mit Präzision geprägt, um Einheitlichkeit und Qualität zu gewährleisten, obwohl im Laufe der Zeit Variationen in Design und Zusammensetzung eingeführt wurden.

Insgesamt erlebte die Regierungszeit von Georg III. bedeutende Fortschritte in der Münztechnologie, insbesondere mit der Einführung dampfbetriebener Münzpressen und der Einrichtung innovativer Münzstätten wie der Soho Mint. Diese Entwicklungen verbesserten die Effizienz, Qualität und Konsistenz der Münzproduktion und trugen zur Entwicklung der britischen Münzprägung in dieser Zeit bei.

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